| LSV Kategorie | LSV Rang | Vorname | Nachname | Laufzeit | Punkte | Lauf Kategorie | Lauf Rang |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Damen2 | 1. | Nicole | Lohri | 01:12:26 | 1000 | W50 | 3. |
| Damen2 | 2. | Sandra | Stäubli | 01:22:00 | 868 | W50 | 9. |
| Damen2 | 3. | Yvonne | Hutter | 01:33:12 | 713 | W40 | 31. |
| Damen3 | 1. | Christine | Altorfer | 01:15:16 | 1000 | W50 | 6. |
| Damen3 | 2. | Monika | Frefel | 01:28:28 | 825 | W50 | 16. |
| Herren2 | 1. | Thomas | Widmer | 01:17:21 | 1000 | M40 | 59. |
| Herren3 | 1. | Jürg | Schedler | 01:22:05 | 1000 | M60 | 10. |
| Herren3 | 2. | Andreas | Portner | 01:22:24 | 996 | M50 | 54. |
| Herren3 | 3. | Philipp | Lohri | 01:22:29 | 995 | M50 | 55. |
| Herren3 | 4. | Christoph | Lippuner | 01:28:07 | 926 | M50 | 86. |
| Herren3 | 5. | Peter | Bosshard | 01:29:07 | 914 | M60 | 21. |
Blog
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Vereinsrangliste Flughafenlauf 2022
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Bericht vom Flughafenlauf 2022
Flughafenlauf 2022
Seit dem Züri Marathon habe ich keine längeren Läufe mehr absolviert. Die Batterien waren leer und ich hatte kaum mehr Motivation, Lauftrainings zu absolvieren. So habe ich mehr Zeit mit Schwimmen und auf dem Rennvelo verbracht. Mittels Laufplan bin ich nun wieder in der Aufbauphase, da ich doch am einen oder anderen Waffenlauf teilnehmen und im Sommer einen längeren Trailwettkampf absolvieren möchte. Die ideale Mischung zwischen Erholung und Forderung zu finden, ist im Moment eine grosse Herausforderung.
Unser Berggeissen-Team hatte sich entschieden, am Flughafenlauf teilzunehmen. Sind längere Läufe überhaupt sinnvoll in meinem Zustand? Diese Frage hatte ich geklärt und ich habe die Auflage erhalten, ein Crescendo zu laufen. Was heisst, langsam zu starten und in Abschnitten schneller zu werden. Diese Art von Trainings war ich mich gewohnt zu laufen während der Marathon Vorbereitung. War es möglich, dies an einem Wettkampf umzusetzen, wo das Tempo unmittelbar nach dem Start schnell ist?
Vor dem Start haben wir uns für ein Gruppenfoto versammelt. Mit dabei war unser LSV Fotograf Peter. Künftig wird er für uns von weit her sichtbar sein, hat er doch an der Generalversammlung eine LSV Jacke erhalten. Wir können also bei den kommenden LSV Läufen im richtigen Moment ein Lächeln zaubern.

Nach dem Startschuss habe ich mich mit dem angeschlagenen langsamen Lauftempo wie eine Schnecke gefühlt. Ich hatte richtiggehend Zeit, die Umgebung und die Laufstrecke zu geniessen. Mein Blick auf die Uhr bei Kilometer eins zeigte jedoch, dass ich zu schnell gestartet war. Wie war das doch wieder mit der Umsetzung? Ich musste mich zurückhalten, wusste ich doch nicht, ob es sich auch bei Kilometer fünfzehn noch so anfühlen würde.
An meine Fersen hat sich ein Läufer geheftet. Bei Kilometer sechs hat er mich dann angesprochen, da ihm mein Lauftempo zusagte. Ich habe ihm dann erklärt, dass ich beabsichtige, mein Tempo später zu erhöhen und ihn motiviert, mit mir mitzuhalten. Zusammen sind wir dann noch ein paar Kilometer gelaufen. Ich fröhlich plaudernd und er mahnend, wenn wir das angesagte Tempo nicht eingehalten hatten.
Im hinteren Teil der Läufergemeinschaft ging es weniger wettkampfmässig zu und her. Da sah ich Läuferfotografen auf der Strecke, welche die Felder mit dem blühenden Mohn und die bunten Farben der Läuferinnen und Läufer vor uns festhalten wollten.
Die letzten fünf Kilometer war ich dann wieder ohne Begleitung unterwegs und versuchte, mein Tempo abermals zu erhöhen. Ich habe Peter eingeholt, welcher sehr gut unterwegs war. In der Ferne konnte ich Christoph ausmachen, welcher zwar in Reichweite rückte, aber ich nicht mehr einzuholen vermochte. Die Wärme hat mir zugesetzt, obwohl ich nach dem Waffenlauf in Lenzburg abgehärtet sein müsste. Vielleicht war es jedoch auch die mangelnde Umsetzung meiner Vorgaben. Der Lauf jedenfalls hat Spass gemacht und das ist wohl das Wichtigste. Die Freude am Laufen ist wieder da! Crescendo Läufe an Wettkämpfen haben aber definitiv noch Verbesserungspotential…






Fotos: Roland Hatt, WhatsApp Runners
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Ultra Bielersee 50km
Das war er… Unser erste Ultra. 50km wahnsinn ?

Nach unserem Zürichmarathon, haben wir uns kurzentschlossen, uns für den Ultra- Bielersee anzumelden. Gesagt, getan…
Die Startnummern sind angekommen, Ruedi bekam die Nr. 72, ich die Nr. 48.
Aus Spass errechneten wir wie folgt unsere Ränge ?, nach Lebenszahl-Prinzip:
72, 7+2= 9. Rang, 48, 4+8=12 , 1+2= 3
Weiters dazu, später.. ?
START/ZIEL war in Nidau, bei der Lago Lodge.
So überlegten wir uns schon am Freitag anzureisen um einigermassen erholt an der Start zu gehen und bekamen, weil die Doppelzimmer alle ausgebucht waren, einen 6er Schlag für uns alleine.
Alles einfach eingerichtet, man hat was man braucht. War tiptop. Super freundliche und einfache Leute.
Ein kurzer Abstecher zum See, um zu schauen, was uns morgen erwartet. Und da traf mich fast der Schlag ? Der See ist gigantisch, riesig, er schien unendlich gross zu sein.
Zurück im Lago Lodge, kam uns noch eine Freundin von mir besuchen, welche leider vor ein paar Jahren nach Biel umgezogen ist. Wir hatten einen wundervollen Abend, draussen im Lago Lodge ☺.
Die Speisekarte, klein aber fein.
Wir haben super gut und preiswert gegessen.
Würden jeder Zeit wieder gehen. ?
Draussen herrschte noch Partystimmung, als uns langsam die Augen zu fielen. ???
Morgens als der ⏰ klingelte, kam langsam die Nervosität, auschecken, nichts vergessen, persönliche Verpflegung mitgeben, für die Verpflegungsposten.
Laufweste/Rucksack mitnehmen oder nicht?
Der Blick aus dem Fenster sagte: ohne. Da stehen lauter Läufer ohne Rucksäcke.
Der Wetterbericht sagt, dass es seeeeehr warm wird.
Also doch lieber mitnehmen.
Ausgecheckt, bereit für den Start, noch ein kurzes Schwätzchen mit bekannten gehalten, ging es dann um 9 Uhr los. ??♀️??♀️?
Augen zu und durch… Es ist wie ein Marathon, nur 8km weiter ?
Ruedi, der «Schnellstarter» ? lief vorne mit.
Tschüss und weg war er ???
Ich hatte etwas Bedenken, aber hey, er hat das Ding gerockt ?
Ich hatte etwas Respekt vor dem Lauf, es ist ein kleiner Anlass, wenige Teilnehmer. Ich ging davon aus, auf so eine Lange Distanz, mit so wenigen Läufern, mehr oder weniger alleine unterwegs zu sein.
Aber die Hitze machte wohl nicht nur mir zu schaffen, und so kämpften wir uns teilweise gemeinsam durch die 50km, es war ein immer wiederkehrendes sehen und gesehen werden ?
Man traf sich an den Verpflegungsposten, tauschte sich etwas aus und ging dann weiter.
Nach knapp 30km, am Verpflegungsposten konnte ich meine Laufweste abgeben. Und trug ab da, eine Flasche zu Trinken in der Hand mit mir mit.
Es wurde immer heisser ???, der Rückweg war oft an der prallen Sonne, ich suchte die Schatten, der Hecken am Wegrand.
Der Kampf ging nach ca 35km los und wurde mit jedem Km grösser.
Der Kopf wollte, aber irgendwie auch nicht, die Beine waren, naja, in Gedanken wohl schon zu Hause im Bett ??
Dann spazierst du halt, oder läufst noch langsamer, aber es machte es nur noch schlimmer ?
So entschloss ich mich, immer wieder zu laufen, mein Tempo, auch wenn ich wusste dass ich keinen km mehr am Stück schaffe, dann wieder gehen, was leider auch nicht lange ging, da ich nach kürzester Zeit von Krämpfen geplagt war, was mich wieder zum Laufen zwang, für ein paar 100m.
Also kurz und bündig: die letzten 8 Km waren eine Qual.
Ruedi bekam ich nicht mehr zu Gesicht..
Normalerweise, warte ich auf langen Distanzen im Ziel auf ihn. ???
Ich bin sooo stolz auf ihn und freue mich riesig für ihn.
Hammer ???
Die letzten Schritte durch den Park am See, sie waren die Hölle vielleicht 1km? Gefühlt 10km.. viele Leute.
Nicht aufgeben☝
Aber wieder musste ich gehen. 2x.
Noch einmal zusammen reissen und dann
Geschafft ???? yess
Unser erste Ultra
50km, einfach nur geil ???
Die Zielzeit haben wir beide nicht geschafft.
Aber es war völlig okay.
Abgekämpft und happy am Ziel angekommen.
Den andern Finishern gratuliert, ein paar Eindrücke ausgetauscht, und uns einfach innerlich gefeiert.
Nachdem wir etwas herunter gekommen sind, gingen wir richtung Strandbad und wollten uns eine wohlverdiente Dusche gönnen☺
Da merkte ich, dass ich wirklich am Ende meiner Kräfte war, das Anstehen beim Eingang war eine neue Herausforderung ??
Wobei es auch nicht verwunderlich war, nach einem 50km -Nüchternlauf, wo fast 3000 Kalorien verballert wurden, ohne noch etwas zu essen unterwegs.
Nach dem Duschen, war essen angesagt, wir entschieder uns für die ungesunde Variante, Burgerking ?
Mann war das gut, die Rettung des Tages… ? und dann, dann gings zum ersten Mal wieder Bergauf ????
Nach der Stundenlangen Schwärmerei von mir und meinem Schatz, vom Zieleinlauf bis nach Hause, und zu Hause bis uns die Augen zu fielen, war dann mal Ruhe im Karton ?
Heute Morgen, um 7 Uhr aufgewacht, mit einem grossen Fragezeichen im Kopf, ob ich es wagen soll, mich mal zu bewegen? Oder ob ich gefühlt erst mal meine Gliedmassen im Bett zusammensuchen muss?!
Im Moment hält es sich sehr in Grenzen. Der Höllentag wird wohl morgen kommen. ??
Und nun noch zu unseren aus jux «ausgerechneten Plätzen»
Heute Morgen die Rangliste angeschaut.
Ruedi, Startnr. 72 9. Rang
Ich, Startnr. 48 3. Rang.
Was für ein Zufall.
Aber ich feiere Ihn ??????????
Schönen Sonntag euch allen, falls das überhaupt noch jemand sieht, weil ich wieder mal einen halben Roman geschrieben habe ????





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Bericht vom Vereinslauf Lauftreff 2022

Der LSV Frauenfeld und der Triathlonclub Frauenfeld haben heute erstmals zusammen einen Wettkampf durchgeführt. Es standen insgesamt 39 Läuferinnen und Läufer am Start, wovon 3 Gastläufer dabei waren, unter anderem zwei Vertreter der WhatsApp Runners aus Schaffhausen.
Beinahe hätten wir den Start verpasst, musste doch vor dem Wettkampf dringend ein neues Gruppenfoto geknipst werden. Auf unserer Homepage zeigen wir aktuell ein Gruppenbild von Wila, alle mit Stirnband, Handschuhen oder Mütze ausgestattet, was nicht nach Frühling, Sonne und Wärme aussieht.
Kaum war das Startsignal gefallen, haben sich die schnellsten vier Läufer, mit Philipp Früh an der Spitze, abgesetzt. Verfolgt wurden sie von Gastläufer Peter Bader, welcher noch seinen Waffenlauf in den Beinen hatte. Die Laufbedingungen waren optimal; angenehme Temperatur, griffiger Boden und für die, welche nicht am Limit gelaufen sind, wunderbares Vogelgezwitscher. Thomas, letztes Jahr noch Teilnehmer des LSV Laufkurses, hat erstmals auch am 9.2 er teilgenommen. Die Gruppe mit Ruth Goldinger, Monika Zollinger, Peter Müller und unserem Neuling hat sich gegenseitig motiviert und angefeuert.



Als schnellste Läuferin zog Nicole Lohri an mir vorbei mit Zugpferd Andi Jordan. Dank dem Schlussspurt von Nicole, sind die beiden zeitgleich ins Ziel gelaufen.
Die Strecke war gut markiert, trotzdem war Nena Jazo vom Weg abgekommen. Wären da nicht ihre Laufkollegen Peter Bosshard und Urs Krähenbühl gewesen, hätte sie wohl noch ein paar extra Kilometer gelaufen. (Nena, das kann dir am Stadtlauf Schaffhausen nicht passieren…)
Im Anschluss an den Lauf wurden wir bestens bewirtet von unserem neuen Team mit Gisela Koch, Anita Bosshard und Dani Frischknecht. Nach der Rangverkündigung wurden zwei Startplätze für den Stadtlauf in Schaffhausen an die schnellsten anwesenden Läuferinnen und Läufer vergeben, gesponsert von unseren Gästen.
Nena Jazo und Philipp Früh sind die glücklichen Gewinner und werden uns bestimmt mit starken Leistungen vertreten.
Und zum Schluss:
Unsere Gäste aus Schaffhausen haben den Anlass sehr treffend beschrieben: eine wunderschöne Strecke, ein toller familiärer Anlass, bei welchem alle Niveaus vertreten waren- einfach cool!
Wir würden uns freuen, wenn nächstes Jahr nebst dem Triathlonclub Frauenfeld auch die WhatsApp Runners wieder mit am Start sein werden.

Fotos: Dana Meier -

Vereinsrangliste Lauftreff 2022
LSV Kategorie LSV Rang Vorname Nachname Laufzeit Punkte Lauf Kategorie Lauf Rang Herren1 1. Philipp Früh 00:34:15 1100 Herren 1. Gast 1. Fabio Tallero 00:34:16 Herren 2. Gast 2. Christoph Luginbühl 00:34:25 Herren 3. Gast 3. Sandro Bauer 00:35:01 Herren 4. Gast 4. Peter Bader 00:35:58 Herren 5. Gast 5. Pascal Marcelat 00:37:15 Herren 6. Herren1 2. Pascal Farner 00:38:08 977 Herren 7. Damen2 1. Nicole Lohri 00:39:17 1100 Damen 8. Gast 6. Andi Jordan 00:39:25 Herren 9. Gast 7. Dominik Spycher 00:40:05 Herren 10. Herren1 3. Marco Wick 00:40:13 906 Herren 11. Herren2 1. Thomas Widmer 00:40:17 1100 Herren 12. Damen3 1. Christine Altorfer 00:40:31 1100 Damen 13. Herren1 4. Ruedi Stauffer 00:40:39 883 Herren 14. Gast 8. Walter Gnädinger 00:40:46 Herren 15. Gast 9. Jörg Zürcher 00:41:05 Herren 16. Herren3 1. Jürg Schedler 00:41:22 1100 Herren 17. Damen1 1. Andrea Prosenik 00:41:46 1100 Damen 18. Gast 10. Hans-Peter Müller 00:42:16 Herren 19. Damen2 2. Sandra Stäubli 00:42:19 1013 Damen 20. Herren3 2. Andreas Portner 00:43:14 1045 Herren 21. Herren3 3. Sämi Schmid 00:44:23 1007 Herren 22. Gast 11. Noel Magun 00:45:03 Herren 23. Gast 12. Claudia Litscher 00:45:48 Damen 24. Damen3 2. Nevenka Jazo 00:46:04 953 Damen 25. Herren3 4. Peter Bosshard 00:46:12 953 Herren 26. Herren3 5. Urs Krähenbühl 00:46:57 925 Herren 27. Herren2 2. Philipp Zeller 00:47:35 909 Herren 28. Damen3 3. Monika Frefel 00:47:36 905 Damen 29. Damen2 3. Yvonne Hutter 00:47:38 867 Damen 30. Damen2 4. Miriam Widmer 00:47:39 857 Damen 31. Damen3 4. Astrid Leumann 00:48:54 863 Damen 32. Herren3 6. Christoph Lippuner 00:49:30 853 Herren 33. Damen1 2. Sandra Rindler 00:52:43 828 Damen 34. Herren1 5. Thomas Keller 00:55:17 446 Herren 35. Damen3 5. Ruth Goldinger 00:55:19 695 Damen 36. Damen3 6. Monika Zollinger 00:55:23 683 Damen 37. Herren3 7. Peter Müller 00:55:56 688 Herren 38. Damen3 7. Heidi Scheuch 00:56:52 636 Damen 39. -

Vereinsrangliste Waldlauf Wil 2022
LSV Kategorie LSV Rang Vorname Nachname Laufzeit Punkte Lauf Kategorie Lauf Rang Damen1 1. Sandra Rindler 01:00:36 1000 Damen 45. Damen2 1. Nicole Lohri 00:44:07 1000 Damen 5. Damen2 2. Miriam Widmer 00:51:06 842 Damen 22. Damen2 3. Yvonne Hutter 00:53:33 786 Damen 28. Damen3 1. Christine Altorfer 00:46:04 1000 Damen 8. Damen3 2. Monika Frefel 00:49:32 925 Damen 14. Damen3 3. Nevenka Jazo 00:52:45 855 Damen 24. Damen3 4. Astrid Leumann 00:56:04 783 Damen 35. Damen3 5. Ruth Aeschbacher Bauer 01:03:03 631 Damen 47. Damen3 6. Ruth Goldinger 01:05:08 586 Damen 49. Damen3 7. Heidi Scheuch 01:05:09 586 Damen 50. Herren1 1. Philipp Früh 00:39:14 1000 Herren 14. Herren1 2. Pascal Farner 00:42:36 914 Herren 31. Herren3 1. Philipp Lohri 00:47:12 1000 Herren 50. Herren3 2. Jürg Schedler 00:47:59 983 Herren 54. Herren3 3. Andreas Portner 00:48:38 970 Herren 58. Herren3 4. Urs Krähenbühl 00:51:25 911 Herren 71. Herren3 5. Peter Bosshard 00:52:35 886 Herren 75. Herren3 6. Christoph Lippuner 00:55:21 827 Herren 81. -

Bericht vom 1.Hubener Frühlingslauf, 26. März 2022
Nachdem wir im letzten Jahr coronabedingt nur einen internen Schnupperwettkampf durchführen konnten, galt es jetzt ernst. Im Vorfeld wurde sehr viel Werbung über die sozialen Medien für den 1. Hubener Frühlingslauf gemacht, was sich definitiv gelohnt hat.
Im Hintergrund liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Das Wettkampfbüro musste besetzt werden, die Festwirtschaft geführt, Kuchen und Brote gebacken und zahlreiche Helferinnen und Helfer mussten aufgeboten werden für die Absicherung der Strecke, die Markierung der Wege oder als Vor- und Schlussfahrer.
Wunderbar? Ist es das richtige Wort? Mhm.. während dem Lauf war es mir nicht nach wunderbar… aber nach dem Lauf, nach getaner Arbeit, fühlt sich jeweils alles wunderbar an. Aber der Reihe nach:
Zahlreich waren die Sportlerinnen und Sportler erschienen. Ganz zur Freude der Organisatoren.
Es wurde in zwei Startblocks gestartet. Die Läuferinnen und Läufer, welche länger als eine Stunde für die Strecke benötigten, sind 10 Minuten vorher gestartet. So kam es, dass nur ein kleines Grüppchen um 14 Uhr startete. Die Strecke war sehr abwechslungsreich, aber auch anspruchsvoll. Es galt, die Kräfte gut einzuteilen. Die schnellen Läuferinnen und Läufer waren schon nach zwei Kilometern ausser Sichtweite und so kam es, dass ich ganz alleine unterwegs war. Ohne Hasen zu rennen oder selber als Hase verfolgt zu werden, war eine neue Erfahrung für mich. Zum Glück waren da ab und zu Streckenposten oder Spaziergänger, welche mich angefeuert haben. Irgendwann bin ich dann auf eine Gruppe der Erststarter aufgelaufen und habe sie heimlich benieden. Nach und nach habe ich weitere Läuferinnen und Läufer überholt und natürlich auch angefeuert. Vor dem Schlussspurt galt es noch ein Stück auf einem Trailweg zu absolvieren. Im Augenwinkel habe ich einen Fotografen entdeckt, im Gebüsch liegend. Das bunte Farbspiel an Vereins- und Laufshirts gab bestimmt einen guten Kontrast zum Frühlingserwachen der Bäume. Und bereits habe ich das laute Rufen unserer Präsidentin gehört, welche alle ins Ziel laufenden Sportlerinnen und Sportler angefeuert hat. Was für ein schöner Schlussspurt!

Sabine, Monika und Martin haben die Festwirtschaft geführt- ich konnte mich gar nicht sattsehen an all den Köstlichkeiten- verschiedene Kuchen, selbstgebackene Käse- und Speckbrötchen, kleine und grosse Brezel gefüllt usw.

Zu guter Letzt:

Ein herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer, welche den 1. Hubener Frühlingslauf nebst all den Läuferinnen und Läufern zum Erfolg gemacht haben.
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Vereinsrangliste 1. Hubenerlauf 26. März 2022
LSV Kategorie LSV Rang Vorname Nachname Laufzeit Punkte Lauf Kategorie Lauf Rang Damen1 1. Sandra Rindler 01:13:34 1100 Damen 14. Damen2 1. Nicole Lohri 00:54:04 1100 Damen 1. Damen2 2. Miriam Widmer 01:02:28 935 Damen 6. Damen2 3. Yvonne Hutter 01:06:57 842 Damen 9. Damen3 1. Christine Altorfer 00:54:23 1100 Damen 2. Damen3 2. Monika Frefel 00:58:45 1010 Damen 3. Damen3 3. Nevenka Jazo 01:05:38 873 Damen 8. Damen3 4. Ruth Goldinger 01:20:49 584 Damen 18. Herren1 1. Philipp Früh 00:47:02 1100 Herren 2. Herren1 2. Pascal Farner 00:52:25 976 Herren 8. Herren1 3. Marco Wick 00:53:50 935 Herren 9. Herren1 4. Thomas Keller 01:17:57 413 Herren 30. Herren2 1. Thomas Widmer 00:56:13 1100 Herren 12. Herren3 3. Urs Krähenbühl 01:00:58 1022 Herren 16. Herren3 1. Philipp Lohri 00:57:38 1100 Herren 13. Herren3 4. Peter Bosshard 01:04:02 959 Herren 19. Herren3 5. Sämi Schmid 01:07:17 893 Herren 21. Herren3 2. Jürg Schedler 01:00:33 1039 Herren 15. -

Ranglisten 1. Hubenerlauf 26. März 2022
Damen
Rang Start-Nr. Zeit Name Vorname Jg Verein 1 1221 00:54:04 Lohri Nicole 72 LSV Frauenfeld 2 1220 00:54:23 Altdorfer Christine 64 LSV Frauenfeld 3 1235 00:58:45 Frefel Monika 67 LSV Frauenfeld 4 1219 00:59:58 Lieberherr * Iris 92 Run Fit Thurgau 5 1218 01:01:03 Schär * Irena 49 LSC Wil 6 1232 01:02:28 Widmer * Mirjam 75 LSV Frauenfeld 7 1206 01:03:09 Ricklin* Nadia 97 LG Bodensee 8 1241 01:05:38 Jazzo * Nevenka 67 LSV Frauenfeld 9 1234 01:06:57 Hutter * Yvonne 75 LSV Frauenfeld 10 1233 01:08:25 Klöti * Susanne 68 LSC Wil 11 1205 01:08:31 Ricklin* Nicole 68 LG Bodensee 12 1239 01:11:48 Toscan * Marianne 65 ohne Verein 13 1207 01:13:11 Hablützel* Tanja 94 Tri Märwil 14 1203 01:13:34 Rindler* Sandra 78 LSV Frauenfeld 15 1247 01:15:32 Schnider * Gertrud 59 LSC Wil 16 1224 01:15:35 Kern * Manuela 68 LSC Wil 17 1214 01:19:42 Gantert * Esther 77 ohne Verein 18 1238 01:20:49 Goldinger * Ruth 63 LSV Frauenfeld *Startzeit 13.50 Uhr
Herren
Rang Start-Nr. Zeit Name Vorname Jg Verein 1 1211 00:44:01 Stäheli Jörg 84 ohne Verein 2 1217 00:47:02 Früh Philipp 81 LSV Frauenfeld 3 1216 00:47:53 Koller Stefan 75 CB 4 1210 00:49:13 Hasler Bruno 71 Run Fit Thurgau 5 1208 00:49:14 Hablützel Roman 93 Tri Märwil 6 1248 00:49:59 Bichsel Andreas 93 Run Fit Thurgau 7 1225 00:51:22 Kern Marcel 75 LSC Wil 8 1230 00:52:25 Farner Pascal 89 LSV Frauenfeld 9 1250 00:53:50 Wick Marco 84 LSV Frauenfeld 10 1212 00:54:18 Gebert Mischa 82 LSC Wil 11 1229 00:56:01 Klarer Gerhard 54 Run Fit Thurgau 12 1231 00:56:13 Widmer Thomas 76 LSV Frauenfeld 13 1222 00:57:38 Lohri Philipp 63 LSV Frauenfeld 14 1242 00:58:10 Rentzmann * Cornel 77 LSC Wil 15 1246 01:00:33 Schedler * Jürg 61 LSV Frauenfeld 16 1243 01:00:58 Krähenbühl * Urs 59 LSV Frauenfeld 17 1236 01:02:30 Schädler * Karl 63 LSC Wil 18 1227 01:02:46 Hablützel * Herbert 61 LSC Wil 19 1244 01:04:02 Bosshard * Peter 62 LSV Frauenfeld 20 1240 01:04:47 Paul * Dieter 58 LSC Wil 21 1202 01:07:17 Schmid Sämi 56 LSV Frauenfeld 22 1209 01:07:57 Schmid* Stefan 65 LSC Wil 23 1204 01:09:21 Bächle* Adrian 67 ohne Verein 24 1200 01:09:48 Fehr * Hanu 74 LSV Frauenfeld 25 1215 01:10:29 Vögeli * Thomas 58 LSC Wil 26 1245 01:11:05 Widmer * Hans 48 Run Fit Thurgau 27 1226 01:12:26 Fuchs * Armin 44 LSC Wil 28 1249 01:15:52 Möckli * Hans 49 ohne Verein 29 1201 01:16:45 Weber* Heinrich 56 Run Fit Thurgau 30 1237 01:17:57 Keller * Thomas 86 LSV Frauenfeld 31 1213 01:19:41 Gantert * Fabian 77 ohne Verein 32 1223 01:20:13 Baumgartner * Tobias 81 Run Fit Thurgau *Startzeit 13.50 Uhr
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Bericht vom Laufsporttag Winterthur 2022
Der Erste
Es war der Erste, der damals abgesagt wurde und es ist der Erste, den wir in dieser Saison im LSV auf der Liste der Vereinsläufe haben. Schon immer war der Laufsporttag Winterthur ein Zeichen, dass der Frühling kommt. Dieses Jahr ist dieser Lauf aber symbolträchtiger denn je. Noch gut erinnern wir uns zurück an den März 2020, in dem wir in einer Art Schock aufs Handy starrten. «Wegen dem Coronavirus abgesagt!” Und darauf sind zwei Jahr gefolgt mit Absagen, später Einschränkungen. Wir waren froh, wenn wir laufen durften, egal ob mit oder ohne Dusche, mit oder ohne Maske. Aber das Virus war allgegenwärtig. Und so ist es heute wie ein doppelter Frühling, ein Erwachen aus einer langen Zeit der Ungewissheit. Wir haben uns an den Lauf angemeldet, die Rucksäcke gepackt und sind hingegangen. Handy vergessen? Kein Problem, wir wollen ja nur rasch laufen. Kein Zertifikat nötig. Es fühlt sich an, wie eine Ewigkeit, seit damals als wir zuletzt so unbeschwert Richtung Steinacker spazierten mit anderen Läuferinnen und Läufern. Ein Läufer kommt uns entgegengerannt, die Startnummer schon montiert, brav am Einlaufen. Auf seiner Startnummer gross die Zahl 2020. Wir reagieren sogleich: «Ui, so ein armer Siech mit so einer Startnummer!» rutscht es der Nummer 530 raus. Sind wir so gezeichnet, dass uns sogar die Zahl 2020 so aufwühlt? Ein richtiges Gewusel ist es in der Turnhalle, wie früher – irgendwie komisch und ungewohnt, man greift unsicher zur Maske. Soll man oder nicht. Wir sind uns das alles gar nicht mehr gewohnt. Ist es wirklich vorbei? Wird es wieder so wie früher? Und so ganz ist der Frühling auch nicht da, trotz dem Sonnenschein. Der LSV Gfrörli packt die Handschuhe aus, die brauchts einfach noch. (Definitiv ein Zeichen, dass mal eine neue Berichteschreiberin nötig ist, dauernd geht es um Mützen und Handschuhe!)
Der Start
Der Start ist dieses Jahr an einem anderen Ort, fast wären ein paar einsam am Start gestanden und hätten das nicht mal realisiert, schliesslich ist es man sich auch nicht mehr gewohnt, so dicht an dicht mit anderen Menschen zu stehen, ohne Maske. Aber auch das ist dieses Jahr wieder so wie früher. Nur hat man zwischendurch fast ein schlechtes Gewissen, wenn man husten muss und irgendwie getraut man sich auch nicht so recht fest einzuatmen, wer weiss, was für Viren da noch durch die Luft schwirren.
Der Startschuss für die jungen Männer ist um 13:45 Uhr. Schön ist es, einer Läufergruppe nachzuschauen, wahnsinnig, wie die schnellen davonjagen. Deutlich zu schnell, um die Erwartungen des Sprechers zu erfüllen, der die Läufer «in einer guten halben Stunde» wieder im Ziel erwartete.
Um 14:00 Uhr starten die Damen und die alten Männer. (Sorry, es ist nun mal so!) Und los geht es auf die 11,4 km Laufstrecke durch den Eschenberg Wald. «Dort hat es Trolle, Gnome und Hexen!» Dies aus dem Munde der Berichterstatterin. Er hat etwas Magisches, der Eschenbergerwald mit seinen vielen verwinkelten Wegen, den moosigen, dunklen Waldabschnitten. Verlaufe dich einmal in diesem Wald und du weisst, was es mit den Elfen und anderen magischen Gestalten auf sich hat. Zum Glück ist die Strecke aber markiert und niemand verläuft sich.
Der Frühling
Viele Erinnerungen an vergangene Läufe werden wach. Es gab schon alles: total vereiste Strässchen mit einer Rutschpartie vom Feinsten, warme Frühlingstage, an denen man bereits mit dem Spagettiträger «Libli» laufen konnte und natürlich auch ein Lauf in Schneeregen und Wind. Damals wären fast ein paar Zehen dem Frost zum Opfer gefallen. Die Trolle haben hinter den Bäumen hervorgeguckt und gegrinst. Heute jedoch ist es einfach Frühling und wer Zeit hatte zu schauen, der hat die Elfen gesehen, die hinter den Bäumen umherschwirrten und Glitzerfeenstaub verteilten und Frühlingsgefühle weckten. Schön war es an dem frischen Frühlingstag zu laufen, die ersten Knospen zu sehen, die Krokusse und Schneeglöckchen – und dem einen oder anderen ist vielleicht auch schon das erste Viech in den Mund geflogen.
Im Ziel
500 Meter vor dem Ziel steht Astrid, die Präsidentin, und feuert ihre LSV Kolleginnen und Kollegen an. Das gibt einem nochmals Energie für die letzten Meter. Geschafft! Etwas zu trinken, Gratulationen und dann geht es in die Garderobe. Duschen? Was solls, wir können das auch ohne.
Frisches Tischi darüber und das wars. Corona geübt. Jetzt ab in die Turnhalle, den Preis holen und mit den Kollegen den obligaten Schoggihasen essen, so wie damals vor drei Jahren, als niemand auch nur im Entferntesten einmal gedacht hätte, dass ein Virus die ganze Welt verändert. Aber auch hier merken wir, dass es noch nicht ganz wie früher ist, es sind nur wenige LSV Mitglieder da, viele sind nochmals Skifahren gegangen oder sind an einem Familienfest eingebunden, die müssen ja nach dieser Pandemie auch mal nachgeholt werden. Man getraut sich vielleicht auch nicht so ganz in eine grosse Menschenmasse zu sitzen, noch immer stecken sich viele Leute mit dem Virus an und niemand möchte in dem Frühlingswetter mit Husten und Kopfweh zu Hause im Bett liegen.
Die Schoggihasen müssen noch ein wenig warten. Vielleicht am Huebener Frühlingslauf an unserem zweiten Vereinshaus in diesem Jahr. Auch wenn es noch nicht ganz vorbei ist, wagen wir zaghaft nach vorne zu blicken, freuen uns auf eine Laufsaison so wie früher. Die Pandemie hat Spuren hinterlassen, vieles hat sich verändert. Aber eines ist nach wie vor gleich: Wir haben Freude am Laufen und wissen nun umso mehr – selbstverständlich ist es nicht.

