Kategorie: LSV Vereinsmeisterschaft

  • Bericht vom Panoramalauf Ottenberg 2018

    Bericht vom Panoramalauf Ottenberg 2018

    Heisse Saisonmitte am Ottenberg

    Die Sommerpause neigt sich dem Ende zu – der Panoramalauf läutet sozusagen die nächste Phase im Jahresprogramm des LSV ein.

    Das Wetter spielte mit. Nach den heissen Tagen war es an diesem Samstag, den 11. August «nur» um die fünfundzwanzig Grad. Dennoch kamen alle tüchtig ins Schwitzen auf der 13,8 km langen Laufstrecke, den am Himmel zeigte sich kaum ein Wölkchen und nach dem Hitzesommer waren die Wege ausgetrocknet und staubig. Irgendwie bekam man sogar ein wenig Herbstgefühl, den wegen des heissen Wetters haben die Laubbäume stark gelitten und bereits viele Blätter abgeworfen. Aber was reden wir übers Wetter wie die Briten. Laufen stand auf dem Programm und nicht wenige Mitglieder des LSVs waren gerüstet für den Wettkampf. Wiedersehensfreude beim Einschreiben und Montieren der Startnummern, abchecken wer alles da ist und überlegen, ob man jetzt einfach den Lauf geniessen soll, ohne sich zu sehr vom Wettkampfgeist dengeln zu lassen oder doch noch das Gel zu sich nehmen sollte, damit es mit der gewünschten Laufzeit klappt. Dann ging es zum Einlaufen, bei dem man auch gleich die Ferienerlebnisse austauschen und einen Bisi-Stopp einlegen konnte.

    Startschuss

    Um 15:00 Uhr fiel der Startschuss und los ging es. Feriengefühle und gemächliche Sonnaufgangs-Läufe am Strand wichen dem Wettkampfs Geist. Dennoch konnte man auf den ersten vier Kilometern die herrliche Aussicht über den Alpstein und die Churfirsten geniessen. Und weit hinten lag blau und erfrischend der Bodensee. (Irgendwie am falschen Ort, fanden zwei Mitglieder erstaunt. Der müsste doch mehr in die andere Richtung liegen.)

    Jeder war wohl froh, dass die Strecke auch durch den Wald führte, wenngleich es steil aufwärts ging. Die Abkühlung tat gut! Und sowieso ist die Strecke des Panoramalaufs sehr abwechslungsreich. Praktisch keine langen geraden Strecken, immer wieder mal ein Stück Wald, Feldwege, Trampelpfade, Brücken und einen Blick auf die Winterlauf Strecke Alterswilen. Das alles hat er zu bieten, dieser Lauf am Ende der Sommerferien. Bei Kilometer 12 hat man es geschafft, dann geht es nur noch abwärts und in die Zielgerade. Ein einheitliches Bild bot sich im Zielgelände. Rote Köpfe, durstige Läuferinnen und Läufer, strahlende Gesichter und Hände schütteln. Bravo! Gut gemacht!

    Nach einer Dusche war die Welt auch wieder in Ordnung. Die Mitglieder des LSVs versammelten sich vor der Turnhalle für ein Gruppenfoto. Auf dem Mäuerchen wurde der Lauf analysiert. Der Fokus dieser Diskussion lag allerdings sehr auf den Füssen und Händen. Nimmt man nämlich diese Läuferfüsse etwas unter die Lupe, stellt man bei allen gewisse Abnützungen fest: Blasen, die das ganze Jahr nicht wirklich verheilen, Druckstellen und blaue Nägel. Jeder hat eine Geschichte zu seinen Füssen. Und was die Hände betrifft, brachte es ein Mitglied treffend auf den Punkt. «Jetzt sitzen wir hier alle versammelt, haben so viel geleistet und eigentlich sollten wir jetzt alle etwas in der Hand halten!» Gesagt, getan: An der Preisverleihung hielten alle ein Bier oder Most in der Hand, die verdiente Belohnung, denn der LSV hat tüchtig abgeräumt.

    Resultate

    Martina Zürcher wurde 1. in der Kategorie Frauen Hauptklasse mit einer Zeit von 1:15,20. Als geübte OL-Läuferin war der Lauf über Waldwege wohl ein Kinderspiel! In der Kategorie Frauen 2 standen gleich zwei auf dem Podest: Nicole Lohri wurde mit einer Zeit von 1:01,59 Zweite (einfach wahnsinnig schnell, beneidenswert!) und Miriam Widmer rannte mit einer Zeit von 1:12,16 auf den dritten Platz. (Wohl, weil keine Wechselzone vorhanden war.) Zwei weitere schnelle Frauen schafften es unter die ersten 10 Plätze; Yvonne Hutter wurde 8. und Christa Hediger landete auf dem 10. Platz. In der Kategorie Frauen 3 rannte Christine Altdorfer mit einer Zeit von 1:10,13 auf den ersten Platz und bildete damit als Mitglied des LSV Frauenfeld die Krone dieser Kategorie. Auch Heidi Scheuch konnte einen Preis entgegennehmen. Sie wurde 4. in der Kategorie Frauen 4. Die vielen Naturalpreise brauchten praktisch den ganzen Platz auf dem Tisch und wurden von den Mitgliedern des LSV aufs Genauste analysiert. Dazu später noch Etwas.

    Bei den Männern ging vor der Platzierung noch eine hitzige Diskussion voraus: die drei schnellsten Männer erwischten leider eine falsche Abzweigung und konnten somit nicht in die Wertung aufgenommen werden. Der Sportgeist siegte und trotz der Enttäuschung nahmen die drei Schnellen an der Rangverkündigung lächelnd ein Gabenkorb entgegen. Der Kampf bei den Männern war hart, weil es so viele schnelle Läufer hat. Trotzdem schafften es einige LSV Mitglieder unter die ersten zehn. In der Kategorie Männer 1 rannte Marco Wick mit einer guten Zeit von 1:07,30 auf den achten Platz. In der Kategorie Männer 3 erreichte Christoph Lippuner mit einer Zeit von 1:08,23 den vierten Platz. (Es sei ihm einfach super gelaufen, was zumindest ein LSV Mitglied bestätigen kann. Nach zwei Kilometern wurde dieses nämlich von Christoph überholt und dieser ward nicht mehr gesehen, so schnell war er!) Andreas Portner erreichte in dieser Kategorie mit einer Zeit von 1:15,06 den 14. Rang. und Ayman Alakmeh mit 1:20,13 den 20. Rang.

    LSV-Rangliste Panoramalauf Berg 11. August 2018

    Fazit

    Alles in allem ein erfolgreicher Lauf. Wiedersehens Freude, schönes Wetter, neue Laufschuhe, Teamgeist, Podestplätze und tolle Preise, was will man mehr! Apropos Preise: die Gabenkörbe waren nicht immer mit dem gleichen Inhalt ausgestattet – so wurde festgestellt, dass die jungen einen Sirup und Duschmittel enthielten, während die Körbchen der «Alten» Essig und ein Töpfchen Melasse enthielten. Zufall oder kühle Berechnung? Die Mischung war auf jeden Fall für mich, die Schreiberin, perfekt. Denn es gab ein Nachtessen für die Familie, einen Snack für die immer hungrigen Teenager, Schoggi für die Mama, ein Knuspermüesli für den Ehemann, der nach dem Triathlon am Morgen immer noch Carboloading betrieb und schlussendlich sogar noch ein frisches Rüebli für die Hasen.

  • Bericht vom Knorr-Läufercup 2018

    Bericht vom Knorr-Läufercup 2018

    Sommerabend-Lauf in Thayngen

    Er hat viele Namen, der Lauf in Thayngen, zumindest, wenn man die Einträge der LSV Mitglieder auf dem Garmin App anschaut. 41. Knorr Läufercup oder Knorr Lauf Thayngen meinten die einen, andere fanden das wohl zu trocken für diesen eher kurzen und familiären Lauf und benannten ihn liebevoll mit Knorrlilauf. Varianten gab es noch mit oder ohne Bindestrich. (Wieso nannte auch niemand den Lauf «Unilever Lauf»? So wäre die grosse Fabrik in Thayngen nämlich angeschrieben.) So vielfältig die Namen auf Garmin auch sind, für alle ist dieser Laufanlass jedoch eines: der Inbegriff von Sommer. Sonnenblumenfelder, sattes Grün, trockene, staubige Naturstrassen, herrlich kühle Waldwege und wie jedes Jahr eine gesunde Portion Mücken und anderes «Gefleuch» das den Proteinbedarf der Läuferinnen und Läufer während des Laufs abdeckt und danach diejenigen mit dem süssesten Blut zerstechen. An diesem Freitagabend, den 29. Juni, war es nicht gar so heiss wie in den Jahren vorher, aber immer noch sommerlich warm, um tüchtig ins Schwitzen zu kommen. Wahrscheinlich ist der Knorrlilauf darum so schön, weil man immer wieder einmal durch den Wald laufen kann und man für eine Weile etwas Abkühlung hat. Nach dem letzten Anstieg bei Kilometer 8, geht es hinunter ins Ziel, jeder hat wohl noch tüchtig Gas gegeben. (Leider nicht genug für die einen. Schon wieder um Sekunden am Podest vorbeigerannt! Lernt sie es denn nie, auch nicht nach dem Plauderstündchen während des Märwiler Triathlon in der Wechselzone!)

    Im Ziel wird man am Knorr- Läufercup immer gut mit Getränken eingedeckt. Nebst Wasser gibt es immer auch Ice Tea und dieses Jahr ein besonders gesundes Getränk mit Pfefferminzgeschmack. Skeptisch wurde die Flasche begutachtet, aber über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

    Auch dieses Jahr gab es Podestplätze für den LSV Frauenfeld. In der Kategorie Damen 2 rannte Nicole Lohri mit einer Zeit von 37:37 auf den ersten Platz. Bei den Damen 3 wurde Christine Altdorfer mit einer Zeit von 41:55 Erste und Moni Frefel erreichte den zweiten Rang mit einer Zeit von 45:17. Knapp das Podest verpasst haben (wie immer!) Miriam Widmer auf dem 4. Rang bei den Damen 2 und Astrid Leuman ebenfalls auf dem 4. Rang in der Kategorie Damen 3. Martina Zürcher wurde 5. in der Kategorie Damen 1 – was für eine tolle Leistung unter diesen jungen Frauen mit den schnellen Beinen.

    In der Mannschaftswertung erreichte der LSV 1 den zweiten Platz und konnte einen Sack mit Unilever Produkten heimtragen. Somit gibt es nächste Woche bei sechs LSV Mitgliedern Knorrlisuppe (oder sagt man Knorr-Suppe?) zum Znacht.

    Nach der vollbrachten Leistung trafen sich die Mitglieder wie jedes Jahr im Restaurant Bahnhof in Schlatt zum Nachtessen. Über Pommes Frites, Fischknusperli und Gemüse wurde darüber gefachsimpelt, wie gut es doch nach einem Lauf tut, etwas Salziges zu essen. Das sind die Freuden im Alltag eines Läufers. Ein Lauf an einem Sommerabend, eine kühle Dusche, ein gutes Essen und die Läuferinnen und Läufer, mit denen man danach übers Laufen reden kann.

    Auf race|result kann man übrigens die ganze Rangliste nachschauen. Man findet sie unter 41. Knorr Läufercup. Wer nun behauptet, dass ist der offizielle Name dieses Laufevents, der irrt sich. Die Ausschreibung des Knorrlilaufes lautet: 41. Knorr-Läufercup – also mit einem Bindestrich. Die Diskussion ist somit eröffnet. Oder auch nicht, denn für viele ist und bleibt der Lauf am Anfang der Thurgauer Sommerferien einfach der Knorrlilauf. Schliesslich steht der Knorrli dort im Ziel und winkt einem mit der Suppenkelle. Der arme Kerl, in dem Kostüm muss es ja schrecklich heiss sein!

  • Bericht vom Wylandlauf 2018

    Bericht vom Wylandlauf 2018

    In der Hitze des Wylandes läuft Nicole zum Tagessieg

    Wir sind es gewohnt vom Wylandlauf: brütende Hitze auf langen, geraden Feldwegen unterbrochen von ein paar Kilometer im Wald zur Erholung. Am besten mit den Umständen umgehen konnte eindeutig Nicole Lohri, die die 14.4 km in unter einer Stunde absolvierte (58:32 um genau zu sein) und damit nicht nur den Kategoriesieg W40, sondern auch den Tagessieg overall holte. Einen weiteren Podestplatz holte sich Christine Altdorfer mit dem 3. Rang  in W50 indem sie die Strecke in 1:05:48 zurückgelegte.

    • Nicole Lohri 58:32 1. W40 und 1. Overall
    • Thomas Widmer 1:05:15 32. M40
    • Sämi Schmid 1:06:13 10. M60
    • Chrstine Altdorfer 1:05:48 3. W50
    • Christoph Lippuner 1:11:39 42. M50
    • Vreni Neukom 1:14:22 10. W50
    • Sabine Kunz 1:23:42 15. W50
    • Heidi Scheuch 1:39:32 6. W60

    LSV-Rangliste Wylandlauf Andelfingen 16. Juni 2018

    PPR / Alexander Wagner

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  • Bericht vom Vereinslauf Lauftreff und zwei Geburtstagen

    Bericht vom Vereinslauf Lauftreff und zwei Geburtstagen

    Endlich ist der Sommer da und mit dem Sommer der erste, warme Lauf des LSV Frauenfeld. Am 23. Mai stand der Vereinslauf am Lauftreff auf dem Programm. 9,2 km galt es zu bewältigen, die Strecke führte mehr oder weniger dem Thurdamm entlang durch den Wald und über Feldwege wieder zurück zum Start in der Nähe des Beerihofs.

    Schnellste Frau war Nicole Lohri mit einer Zeit von 37:52 und der schnellste Mann war Philipp Früh mit einer Zeit von 34:23.

    Nach dem Lauf ging es dieses Jahr nicht in den Hobelraum des Schulhaus Oberwiesen, sondern zu Widmers nach Hause. Denn an diesem Tag feierten Curdin und Miriam Geburtstag und man soll die Feste feiern, wie sie fallen.

    Bei Würsten, Brot und Salat und natürlich viel Geburtstagskuchen und feinen Thurgauer Erdbeeren wurde somit noch tüchtig gefeiert.

    Alles in allem war es ein gelungener Lauf und ein gelungener Abend. Hoffentlich hat bald wieder ein Mitglied des LSV Geburtstag, wenn wir vorher zusammengelaufen sind.

  • Bericht vom Wiler Waldlauf 2018

    Bericht vom Wiler Waldlauf 2018

    Warmer Abend im Wil

    Nachdem der Waldlauf in Wil zwei Mal hintereinander eher kühl war und sogar verschneit wurde, klappte es dieses Mal mit dem perfekten Laufwetter. Es war ein wunderschöner, milder Frühlingsabend. Einzig die Heuschnupfen–Geplagten waren wohl weniger glücklich, ein feiner, gelber Staub aus Blütenpollen lag in der Luft und brachte einige zum Niesen.

    Die 1,5 km lange Strecke bis zum Start eignete sich gut zum Einlaufen und so standen die Läuferinnen und Läufer bereits aufgewärmt, mit leicht roten Köpfen pünktlich um 19:00 Uhr am Start.

    Der zehn Kilometer lange Lauf führt in zwei Runden durch den Wald. Zuerst geht es aufwärts und dann führt es gut zwei Kilometer auf einem engen Trampelpfad und über einen Waldweg flach wieder zurück zum Start und auf die zweite Runde. Da heisst es, die Kräfte gut aufzuteilen (was zumindest eine Läuferin schon mal nicht machte!) und sich eine Taktik zu überlegen, ob es nun gescheiter ist vor dem Trampelpfad den Läufer vor einem zu überholen oder sich an dessen Fersen zu heften. Je nachdem endet man sonst hinter einem Läufer, der schwitzt wie blöd und eine dementsprechende Duftnote hinter sich herzieht, oder man würde und könnte noch schneller laufen, aber wegen den Brennnesseln links und recht ist ein Überholmanöver einfach nicht möglich. Oder aber, man entscheidet sich für die schnelle Variante und hat dann einen Läuferkollegen hinter sich, dicht an den Fersen, seinen warmen Atem gefährlich im Nacken und verbrennt somit schon auf der ersten Runde die ganze Energie. Dann wird es mühsam, wenn man wieder bergauf muss. Der schnelle Kollege, der gerade noch hinter einem war nun vor sich, leichtfüssig wie eine Gazelle und man selber mit Betonklötzen anstatt schnittige Ascis an den Füssen.

    So oder so waren es aber zwei spannende Runden, zumal viele LSV Mitglieder am Lauf teilnahmen aber auch eine ansehnliche Fangruppe an verschiedenen Punkten stationiert waren, die Läuferinnen anfeuerten und ermutigten und natürlich Fotos schossen. Arme runter, schönes Läuferdreieck, gestreckt, Hüfte vor und natürlich Lächeln. So geht das. (Und nicht zeigen, was eigentlich im Kopf vorgeht).

    Im Ziel gab es einige rote Köpfe, Hände wurden geschüttelt und der Brunnen wurde zum beliebtesten Ort im Zielbereich. Die 1,5 km Strecke, die vorhin so ideal zum Einlaufen war, stellte nun schon etwas ein Hindernis dar. Aber bekanntlich ist das Auslaufen ja schon das Training fürs nächste Mal. Also ging es im Trab wieder hinauf nach Will und zur Rangverkündigung.

    Der schnellste Mann des LSV Frauenfeld war Philipp Früh. Er erreichte mit einer Zeit von 38:49 den 8. Platz. Christine Altdorfer war die schnellste Frau und belegte mit einer Zeit von 46:33 den 4. Rang – wohlbemerkt noch mit dem Züri Marathon in den Beinen!

    Zufrieden waren wohl alle, den bei der Rangverkündigung gab es Preise für jedermann. Yvonne Hutter zum Beispiel belegte den guten 13. Platz und durfte mit einem frischen Zopf in der Tasche nach Hause. Wenn sich da die 10 Kilometer nicht gelohnt haben!

     

25. Burgerholz
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