Während die meisten Läufer an diesem Samstag in Richtung Bern unterwegs waren, zog es drei LSV lerinnen in die entgegengesetzte Richtung, Unter-Uhldingen am deutschen Bodenseeufer, nahe Meersburg war ihr Ziel. Der Pfahlbau Marathon sollte es sein. Wobei, der Name täuscht, es ist nur ein halber und kein ganzer Marathon.
Eine Stunde vor dem Start gewitterte es über Uhldingen und es regnete stark, noch stärker und nochmal stärker, da hat Petrus alles gegeben und dies während die Kinder ihre Läufe absolvierten. Zum Start des Halbmarathons war es dann trocken und es schien sogar kurz die Sonne. Allerdings war es gut, dass sie sich wieder hinter die Wolken verzog, es wäre sonst zu warm geworden. So gab es perfektes Laufwetter ca. 12 Grad und trocken.
Die Start erfolgte in Unter-Uhldingen beim Hafen, führte dann via Ober-Uhldingen zum Schloss Salem, wo schon die Hälfte der Strecke geschafft war. Von dort ging es über den Affenberg und an der Klosterkirche Birnau vorbei, wieder hinunter zum Hafen Uhldingen. Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke. Alle drei Kilometer ein Verpflegungsposten, tiptope Einweisung zu den Gratis-Parkplätzen, Shuttelbus zu den Duschen, gratis Verpflegung im Festzelt, alles ist bestens organisiert. Die Homepage hat nicht zu viel versprochen.
Es waren alle gut unterwegs, Nathalie kam nach 1 Std. 55 Min. ins Ziel, Sabine folgte nach 2 Std. 6 Min. und Heidi nach 2 Std. 10 Minuten. Heidi hat damit den Kategoriensieg bei den Damen 60 erreicht.
Dass nach dem Duschen das nächste Gewitter durchzog war dann schlicht und einfach egal.
9 LSV’ler nahmen die lange Anfahrt nach Bern auf sich, um die 10 schönsten Meilen der Welt zu bestreiten. Grosse Ehre für Nicole Lohri: Sie durfte zum ersten Mal in der Elite starten. Mit einer Zeit von 1 Stunde 8 Minuten 28 Sekunden erreichte sie den 5. Platz in ihrer Altersklasse und schaffte auch ihr persönlich gestecktes Ziel, unter 1 Stunde 10 Minuten zu laufen. Philipp Lohri, welcher auf Grund seiner Fersenverletzung zurzeit nicht trainieren kann, erreichte mit einer Zeit von 1 Stunde 13 Minuten das Ziel.
swiss-image.ch/Photo Monik Flueckiger
Der Wettergott war uns am Samstag nicht wohlgesinnt. Just während der Durchführung des Altstadt-Grand-Prix kamen sturmartige Winde auf, es regnete und hagelte. Nicole Scheuch konnte die 4,7 km trotz der widrigen Umstände mit einer guten Zeit von 24 Minuten 57 Sekunden laufen – kostenloses Peeling inbegriffen. Ursi Scheuch hatte mehr Glück. Sie startete vor dem Unwetter und wurde 17. in ihrer Altersklasse mit einer Zeit von 21 Minuten 22 Sekunden (Pace von 4.32).
Während die einen die kürzere Laufstrecke bestritten, waren andere am Einlaufen. Als schwieriges Unterfangen stellte sich die Wahl der passenden Kleidung heraus, da das Wetter fast im Minutentakt änderte. Zurück vom Einlaufen waren Schuhe und Laufhosen bereits nass und mit braunen Punkten «verziert». Also hiess es, nochmals die Laufkleidung zu wechseln, denn Thurgauer Löwen starten nicht als Braunbären. Der Startschuss fiel um 16.00 Uhr mit der Elite, danach folgten im Abstand von 4 Minuten die Starts der verschiedenen Blöcke. Läufer und Läuferinnen, welche den 38. GP absolvierten, wurden namentlich aufgerufen.
Die Strecke ist abwechslungsreich. Die Strassen sind gesäumt mit Zuschauern, welche die Läuferinnen und Läufer mit Musik und Zurufen anspornen. Die Atmosphäre ist einmalig schön; allein schon deshalb lohnt sich eine Teilnahme. Vorbei geht es am Bärengraben, dem Zytglogge-Turm, weiter der Aare entlang durch das Dählhölzli und beim Rückweg über den Bundeshausplatz. Bei Kilometer 10 auf der Monbijoubrücke dann ein fantastischer Blick auf das Bundeshaus. Ich hätte die Kamera mitnehmen und ein paar Fotos schiessen sollen. Was sind schon ein paar Sekunden Zeitverlust für ein einmaliges Bild? Ich hatte noch nicht einmal die Hälfte des Laufs bestritten, als der Kenianer Geoffrey Kamworor mit einer Zeit von 44 Minuten und 56 Sekunden und einer unglaublich schnellen Pace von 2 Minuten 48 Sekunden durchs Ziel lief.
Unter den 28 820 Finishern waren für den LSV Frauenfeld folgende Läuferinnen und Läufer am Start:
Am Osterdienstag trafen wir «Pläuschler» uns um 18.30 auf dem Minigolfparkplatz in Frauenfeld.
Es war der 1.Plauschwettkampf der Saison 2019. Dementsprechend nervös waren alle Teilnehmenden. Schön geteilt warteten 7 Männlein und 7 Weiblein auf den Startschuss. Natürlich wurde zuerst die Speisekarte des Restaurants Minigolf herumgereicht, damit man sich nachher noch stärken konnte. Aufgeteilt in 3 Gruppen ging es dann los. Überall hörte man lachen und Applaudieren, also waren wir nicht so verbissen. Obwohl wenn man die Schlussrangliste anschaut gab es hervorragende Ergebnisse. Da gab es 1er Schläge aber auch ab und zu einen 7ner, dies tat aber der guten Stimmung keinen Abbruch. Als unsere Gruppe endlich fertig war, durften auch wir zu unseren schon am Essen weilenden «Konkurrenten» ins Beizli. Sehr gespannt warteten alle auf das Endergebniss.
Der Überraschungssieger war dann unser Neumitglied Peter Altdorfer mit nur 40 Schlägen. Damit hatte er den Vorjahres Rekord von Erich egalisiert! An 2. Stelle mit nur 45 Schlägen Judith (wie viel hat Sie echt geübt?) und der Jahresmeister Roli mit gleich vielen Schlägen. Somit blieben Yvonne und Erwin nur der 4.Platz neben dem Podest mit 47 Schlägen. Den 6.Rang erspielte sich unsere neue Führungskraft im LSV- Astrid. Mit 50 Schlägen reichte es gerade noch unter die ersten 10. Diesen 7. Platz teilten sich Werner Sp., Gisi und der letztjährige Sieger.
Frohgelaunt und doch schon auf den nächsten Plausch schauend (Stadtgolf) verabschiedeten wir uns von einander
EG
Das Wetter an diesem Lauf am Mittwochabend ist
jeweils genau so, wie man das Aprilwetter so kennt. Es gibt einfach alles.
Einmal haben wir die zwei Runden im Wald bei Schneeregen mit Mütze, Handschuhen
und Winterlaufausrüstung gemacht, letztes Jahr war es wunderschönes Wetter, dafür
wurde man in eine gelbe Pollenwolke eingehüllt, es gab ein Abendlauf, an dem
wir es gerade noch vor dem ersten Sommergewitter über die Ziellinie geschafft
haben und an diesem Mittwoch herrschte nun Föhnstimmung. In der Luft ein Hauch
Frühling, die Läuferinnen und Läufer in kurzen Hosen und kurzen Tischis, aber
dennoch mit Jacken am Einlaufen – der Wind fühlt sich recht kühl an.
Es dünkt einen, dass es sehr viel mehr Teilnehmer
hat als letztes Mal, aber vielleicht meint man das auch nur. Jedenfalls sind sie
wieder einmal zahlreich erschienen, die Spinner, die nach einem Arbeitstag noch
«Lust auf einen Lauf» haben. «I wett i wär scho wieder im Ziel.», «I mag hüt
gar nöd eso.» oder «Ich muss es langsam angehen, weisst du, der Marathon am
Sonntag,…» Die spinnen doch, die Läuferinnen und Läufer – irgendwie. Warum
stehen sie denn jetzt da, am Start, mit den Füssen scharrend wie Hengste und
schnelle Stuten, den Knopf gierig auf dem Startknopf der Laufuhr, wenn sie
«nicht mögen»? Die Antwort weiss wohl keiner so recht, aber es macht halt
Spass. Und nach dem Lauf fühlt man sich super, das weiss man auch dann, wenn es
einem am Start noch etwas stinkt.
Die Strecke
Der Abendlauf führt zwei Runden durch den Wald
unterhalb bei Will und knapp an der Raststätte Thurau vorbei. Zuerst etwas
geradeaus, dann zweimal den Hügel hinauf, wieder hinunter und zwischendurch mal
auf schmalen Waldwegen oder Kieswegen. Sie ist abwechslungsreich und schön die
Strecke und hat sicher für jeden etwas dabei. Und weil man zweimal am Waldhaus,
wo der Start ist vorbeirennt, hat man auch immer wieder Zuschauer, die einen
jubelnd anfeuern, das macht Mut.
Auf der Strecke vor und kurz nach dem Ziel weht
der Föhnsturm kräftig übers Feld, wirbelt Staub auf und vor allem weht einem
der Sturm ins Gesicht. Tapfer kämpfen sich die Sportlinnen und Sportler voran,
stemmen sich gegen den Wind und gehen in die zweite Runde. Im Wald ist es etwas
windstiller, dafür zerrt der Föhnsturm an den Bäumen kleines Geäst fällt
herunter und plötzlich ein dumpfer Aufschlag, ein dickerer Ast wird
heruntergerissen. Das Adrenalin schiesst gerade noch etwas in die Höhe und
beschleunigt die Schritte. Wieder geht es in die Gerade vor dem Ziel, nochmals
muss man sich gegen den Wind stemmen und mit letzter Kraft geht es über die Ziellinie
– geschafft!
Im Ziel
Glückliches Händeschütteln und Gratulieren. «Du
feuerst mich auch noch so an, dabei war ich so am Limit», schimpft ein
Mitglied. Ob er denn rufen solle, dass man ja schön langsam in Ziel laufen
soll, wehrt sich der Angegriffene schlagfertig. Gut gekontert! Aber Läuferlogik
war ja noch nie logisch, oder? Es wird schnell kühler, in der kurzen
Laufkleidung friert man. Zum Glück gibt es warmen Tee! Zügig verziehen sich die
Läuferinnen und Läufer dann aber Richtung Turnhalle, es ist einfach zu kalt, um
noch lange in dem Wind zu stehen, jeder will unter die warme Dusche. Im
Laufschritt joggt man somit den Kilometer von der Waldhütte zurück, stolz auf
die vollbrachte Leistung. Jetzt schmeckt das Schoggistängeli natürlich super!
Und
unter dem starken Strahl der Dusche, kriegt man auch noch eine unfreiwillige
Massage. Der Blütenstaub ist auf jeden Fall aus den Haaren gespült worden, bei
der Menge von Wasser, die im Schnelltempo aus dem Duschkopf geschossen ist.
Krebsrot von dem kalten Wind und der Massage unter der Dusche, frisch schamponiert,
gepudert und gekämmt trinkt und isst man noch etwas in der Beiz der Turnhalle
und einige machen sich auch sofort auf den Heimweg, schliesslich ist es ein
normaler Mittwoch (für uns Läuferinnen und Läufer jedenfalls) und morgen muss
man wieder in den Stollen. Es ist eine schöne Müdigkeit, die man jetzt
verspürt, so schläft es sich am besten! Es gibt nichts Schöneres, als nach
einem harten Arbeitstag einen Laufwettkampf zu bestreiten, so zur Erholung, als
Ausgleich, damit man sich nicht mehr so müde fühlt, oder anders müde. Logisch,
oder?
Nebst Tadesse Abraham hat auch Sämi Schmid die Silbermedaille in Wien erlaufen. In der phantastischen Zeit von 1h 34′ 15″ hat er den Halbmarathon absolviert und den 2. Rang in der Kategorie M 65 erreicht.
Einige Männer habe dieses Wochenende den LSV am GP Dübendorf vertreten. Gratulation! Wo waren denn alle Frauen? Ohne Frauenpower gibt es leider keine Podesplätze für den LSV.
«I glaub, mir müend de Scholleholzlauf verschiebe,
es isch schön!» sagte ein LSV Mitglied eine Woche vor dem Lauf scherzend.
Tatsächlich war es in den Jahren vorher eher so, dass winterliches und nicht so
schönes Wetter herrschte. Anscheinend wurde die Strecke so gelegt, weil dies in
früheren Jahren jeweils die Strassen waren, die gepflügt waren. Dieses Jahr nun
ist das alles unvorstellbar. Schnee? Kühle Temperaturen? Woher auch. Die
Läuferinnen und Läufer waren alle im Sommertenü, kurze Hosen, T-Shirt, ja sogar
ärmellos wurde getragen. (Okay, nicht alle! Ist ja klar, dass eine Person lange
Hosen trug und sogar noch kalte Hände hatte, aber lassen wir das Thema, der
Frühling ist ja definitiv da – fertig gefroren.)
Die Strecke
Der Schollenholzlauf ist bereits der dritte
Vereinswettkampf in dieser Saison und gehört auch zu den strengsten. Über 16km
geht es, zuerst einmal den Hügel hinauf nach Liebensberg, flach hinüber nach
Bewangen und dann der Autobahn entlang über die Brücke nach Gerlikon. Dann geht
es abwärts, nur damit man dann noch die letzten zwei Kilometer leidend leicht aufwärts
zum Ziel laufen muss. Einfach ist sie wirklich nicht die Strecke und wie immer
liegt in der Luft die Mischung von Ehrgeiz und neu festgelegten ambitionierten
Zielen für die neue Saison.
Los geht’s
Um zwei Uhr starteten der erste Block, bereits 15
Minuten später liefen die nächsten Läuferinnen und Läufer los. Und ja, lange
Hosen waren definitiv zu warm für diesen Frühlingstag. Spätestens in Gachnang
geriet jede und jeder ins Schwitzen. Warum tun wir uns das eigentlich immer
wieder an? Bei dem einen oder anderen kam wohl schon diese Frage auf, während
er oder sie keuchend nach Liebensberg hinauflief, sich nur allzu gut bewusst,
dass man noch nicht einmal die Hälfte geschafft hat und man noch eine ganze
Weile in diesem Tempo durchhalten muss. Man hätte ja auch einfach alleine auf
ein «Läufli» gehen können. Viele Spaziergänger und Sportler waren an diesem Tag
unterwegs. Da könnte man gemütlicher hinauflaufen, am Brunnen in Ruhe etwas
trinken und vielleicht auch mal ein Stücklein gehen, die schöne Aussicht über
das Thurtal geniessen. Aber nein, wir haben uns für den Schollenholzlauf
entschieden, jagen uns mit Ehrgeiz den Hügel hinauf, beissen auf die Zähne,
wenn es hart wird, ein sehnsüchtiger Seitenblick zum Brunnen, der so
erfrischend plätschert und weiter geht’s, schliesslich gibt es dann oben in der
hälfte der Strecke auch etwas zu trinken. Irgendwie können wir nicht anders,
hin und wieder braucht es einfach einen Wettkampf. Und dies nicht unbedingt, um
sich mit anderen zu messen. Wir tun es auch für uns selber, wollen unseren
eigenen, inneren Schweinehund überwinden, uns selber beweisen, dass noch mehr
drin liegt, dass man immer noch etwas mehr und länger kann und mag, als man
eigentlich denkt. Und tief drinnen wissen wir auch, wie toll es sich anfühlt,
wenn man ihm Ziel ist, egal ob man nun auf dem Podest gelandet ist.
Im Ziel
«Es isch eifach cool gsi, die Strecki bide
Autobahn!» erklärte eine Läuferin. Letztes Jahr hat sie dort gelitten und es
ging fast nicht mehr. «Aber das Jor hani nur überholt!» Andere schätzen es schlicht,
dass sie wieder einmal alles gegeben haben im Wettkampf und ihnen nichts weh
tut nach einer Phase mit immer wiederkehrenden Verletzungen. Und dann gibt es
noch ganz andere Helden und Heldinnen. Nämlich diejenigen, die den Stoppknopf
drücken und einem Läuferkollegen bestehen, dem es während dem Lauf plötzlich
schlecht ging. Und dies trotz den Neckereien am Start, weil es um Ehre und Ruhm
ging, was die Vereinsmeisterschaft betrifft. Dies ist Sportgeist pur und somit
ein grosses Lob an Martin Sigg und Martina Zürcher, ihnen gehört ein ganz
spezieller Podestplatz: 1. Rang für Sportmanship!
Dank den Helfern
Auch einen herzlichen Dank all den Helfern, die
bei der Streckenmarkierung, Streckensicherung, Streckenposten und für die
Festwirtschaft mitgeholfen haben. Ohne sie wäre ein solche Anlass auch nicht
möglich, es braucht eben mehr als schnelle Beine und Ehrgeiz. Es braucht
Einsatz von vielen Seiten.
Rangverlesen bei Kaffe und Kuchen
Bei Kaffee, Kuchen, Bier und Rivella wurde somit in der Turnhalle im Oberwiesen gefeiert und ausgetauscht. Und natürlich wurden die schnellsten unter den Teilnehmern geehrt. Dies waren in diesem Jahr bei den Damen Nicole Lohri vom LSV Frauenfeld mit einer Zeit von 1:09:01 und bei den Herren Jörg Stähli mit einer Zeit von 1:00:55. Die Gesamtrangliste ist auf der Homepage des LSV Frauenfeld ersichtlich.
Wir freuen uns auf die Laufsaison 2019
Und somit wurde sie definitiv eingeläutet, die Saison 2019: Jetzt kommt er, der Frühling mit den wärmeren Temperaturen. Weg mit den dicken, wasserdichten, behindernden Laufkleidern, den Leuchtwesten und Stirnlämpchen und den Handschuhen und Mützen. Jetzt wird es leicht und schnell, der Winterpelz fällt (der Winterspeck hoffentlich auch bald). Und mit neuem Elan und Ehrgeiz geht es los in eine spannende Laufsaison.