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  • Bericht vom Bike Wochenende im Schwarzwald 2019

    Bericht vom Bike Wochenende im Schwarzwald 2019

    16 gut gelaunte Biker + Bikerinnen trafen sich um 6.55 beim Talbachkreisel um Ihre Bikes einzuladen. Als dies erledigt war ging es um die Aufteilung  der Passagiere für die Fahrzeuge, auch dies ging zügig voran. Nach ca. 1 ½ Std. trafen wir frühzeitig in Todnau ein, so lag noch problemlos eine Kaffepause drin. Bei manch einer Bestellung merkte man, dass das Frühstück vermutlich klein ausgefallen war. Nun zurück zum Parkplatz denn da erwartete uns schon unser Guide oder besser gesagt unsere Guidin Namens Anette.

    Los geht’s

    Ich kannte Sie schon von früher aber für die meisten war es eine neue Bekanntschaft und was für eine Überraschung (so zierlich aber wenn es dann Bergauf ging blieb nur noch staunen). Ihre erfrischende Art lies sogleich gute Stimmung aufkommen. Nach der Tour Beschreibung ging es los, zuerst gemütlich durchs Dorf dann aber gleich zügig den Berg hoch. Nach einem längeren Anstieg erreichten  wir die Passhöhe des Feldberges. Als Dessert (meinte Sie) gab es nun eine schwierige Trial Abfahrt zum See, der Schwierigkeit Grad war sehr hoch und keiner schaffte es ohne ein- oder mehrmals abzusteigen. Nach einem weiteren Singletrial ging’s zum Mittagessen (wohlverdient). Die einten wollten nicht lange anstehen deshalb gab es Kuchen mit Bier. Ein Förster ermahnte noch Anette, denn dieser Trail war nicht für Biker aber Sie nahm es gelassen zur Kentniss. . Die Nachmittags Tour war super, auch wieder gespickt mit rasanten Abfahrten (genau unser Geschmack). Am Parkplatz in Todnau angekommen hatten Peter Hasler und Marco noch nicht genug und fuhren mit dem Bike zum Hotel hoch (nochmals einige mehrere Höhenmeter) Kaum abgefahren wurden Sie zügig von Petrus geduscht. Beim Bezug der Zimmer kamen wir ins Staunen, so gross hatten wir uns die Zimmer nicht vorgestellt. Vor dem Nachtessen kam natürlich die obligate Bierrunde + Yvonnes „Teekübel“ dazu. Das Nachtessen war gut nur mit dem Wein lief es schlecht, nach 3 Flaschen war die Marke schon ausverkauft. Um 23.00 Uhr musste ich schon ins Bett, da niemand mehr länger aufbleiben wollte (aus Vorsicht vor der Samstagstour oder Anette)

    2. Tag

    Am Samstag  teilten wir uns in zwei Gruppen, die starken Biker und die sehr starken Biker (so die Anmerkung von Anette) Wir die starken Biker bekamen nun den Lebenspartner von Anette Namens Mike (auch ein sehr lässiger Typ) als Guide. Wiederum gab es längere Anstiege und Super Abfahrten (so wie durch den von Bigi benannten Märliwald) Hier trennten sich dann unsere Wege. Unsere Gruppe nahm den langen Schlussanstieg schon jetzt in Angriff da das Wetter sich verschlechterte. Im Notschrei war dann Mittagessen angesagt (eine gute Idee) Kaum angelangt öffnete Petrus die Schleusen und wie. Eigentlich wollten wir weiter aber der Regen zwang uns nochmals zu einer Dessert Runde die Erwin mit dem Bergpreis abschloss. Die Wirtin wollte uns nicht mehr gehen lassen aber trotz dem Angebot für nochmals eine Dessert Runde mussten wir weiter. Es goss immer noch aus Kübeln und wir mussten uns den Weg übers hinunter fliessende Wasser suchen. Nach gut einer Stunde erreichten wir unser Hotel allesamt braun „geschlammt“ so dass wir nicht nur unser Bike abspritzten. Bei der obligaten Bier Runde erfuhren wir, dass die andere Gruppe die Pizzeria auch nicht mehr verlassen wollte wegen Pertusses  Theater. Auch wollte Yvonne jetzt plötzlich auch einen Hefen Tee. Zu Beginn des Nachtessen erwähnte der Kellner gleich von welchem Wein wie viel noch im Keller liegt. Dann kam Heinz auf die glorreiche Idee Ramazotti zu bestellen. Nach zwei Flaschen war dann die Stimmung nicht mehr zu bremsen. Schön war auch das alle 16 beieinander blieben und jeder was zu guter Stimmung beitrug. Ich musste auch nicht mehr wieder um 23.00 ins Bett.

    Sonntag

    Auch am Sonntag hatten die beiden Guides wieder eine Interessante Tour zusammengestellt. Für uns „ältere Herren“ waren die letzten Anstiege schon ein wenig steil, so dass wir zu Fuss etwa gleich schnell waren. Aber das gute Mittagessen brachte uns wieder auf Trab. Der letzte Trial zwischen Kuhweide mit Stacheldraht und normalem Weidezaun war dieses Mal einiges einfacher zu fahren als aufgefüllt mit Regenwasser wie gestern. Im Hotel angekommen mussten wir uns von den beiden Super Guides Anette und Mike verabschieden. Es war ein Super Wochenende mit sehr schönen Landschaften, Super Trials für alle, keinen schweren Stürzen und einer sehr guten Stimmung unter allen Teilnehmern. Ein Dank auch an Heinz für die gute Organisation. Zufrieden traten wir den Heimweg an und konnten zu Hause noch viel erzählen vom schönen Wochenende. 

    EG

  • Bericht vom Knorr Läufercup Thayingen 2019

    Bericht vom Knorr Läufercup Thayingen 2019

    Im Thurgau beginnen die Sommerferien, Zeit für den Knorlilauf. Alles ist so, wie es sein sollte: Es ist heiss, etwa 30 Grad, die Mücken und anderes „Gefleuch“ sind auch oberhalb Thaygen vor Ort, sowie die motivierten Läuferinnen und Läufer des LSV Frauenfeld. Und motiviert sind sie, auch wenn Einiges an Sprüchen wie „I glaub, i löse de Guetschii für mini Wurscht jetzt i und gang nocher biz go renne“ oder „I wett i wär scho wieder im Ziel“ fallen. Wären sie nicht motiviert, dann wären sie nicht nach Thaygen gefahren – nämlich. Und die Sprüche, die gehören einfach dazu, sonst hätten man ja nachher im Bericht nichts zu berichten. (Ein Bericht beginnt übrigens mit dem Wichtigsten, beschreibt in erster Linie den Handlungsverlauf und informiert die Leser und Leserinnen über Fakten und Merkmale. Dies als Information, damit auch Kantonsschülerinnen und Kantonsschüler, die im LSV trainieren einmal einen Bericht schreiben wollen oder… naja… müssen.
    Nimmt man es also genau, dann wurde in diesem Bericht nicht unbedingt zuerst über das Wichtigste informiert- deswegen nochmals von vorne:)

    Die Mitglieder des LSV Frauenfeld nahmen auch dieses Jahr am 42. Knorr Läufercup am 5. Juli 2019 in Thayngen teil. Der Start befindet sich oberhalb von Thaygen mitten im Naturschutzgebiet, dass jedes Jahr von unzähligen Mücken heimgesucht wird. (Und grünen Riesenheuschrecken, die bei der Rangverkündigung einem Mitglied an der Wade nagen und dieses zu Tode erschrecken – aber das gehört nicht hierher, wir schreiben ja einen Bericht und das ist noch nicht so wichtig!)

    Nach einem disziplinierten Einlaufen und dem obligaten Bisistop im Gebüsch geht es zum Start. Knorli ist auch mit dabei. Die Läuferinnen und Läufer schwitzen schon was das Zeug hält und der arme Knorrli in seinem gepolsterten Anzug macht wohl Einiges durch, auf jeden Fall hat er unter den Achseln Schweissflecken, die ihm bis hinunter zu der Kniekehle reichen! (Ja, das ist wichtig, schliesslich muss man den Knorrli würdigen). Der Startschuss fällt pünktlich und los geht es auf die 9,2 km lange Laufstrecke, die zum Glück oft durch den Wald und wunderschönen Wald- und Feldwegen entlangführt. In der Kategorie Damen 1 des LSV ist es endlich klar, dass ein neuer Wind weht. Der Jungbrunnen hängt nach 4 km endlich die alte Schachtel ab und ergattert sich die 1000 Punkte – wohlverdient und brillant! Bravo. Aber nicht nur in dieser Kategorie wird mit Podestplätzen jongliert. Der LSV Frauenfeld räumt an diesem Knorrlilauf tüchtig ab.

    Andrin Jacomet läuft bei den Junioren mit einer Zeit von 0:36:25 auf den 1. Platz (und möchte deswegen nächsten Mal unbedingt auch einen Bericht schreiben). Bei den Herren 2 erreicht Philipp Früh den 2. Platz und das mit einer Zeit von 0:34:41. Peter Bader landet in der Kategorie Herren 3 mit einer Zeit von 0:36:26 auch auf dem 2. Platz. Bei den Damen wird es nun richtig spannend: Martina Züricher rennt mit einer Zeit von 0:44:24 auf den 2. Platz in der Kategorie Damen 1, Nicole Lohri erreicht in der Kategorie Damen 2 gar den 1. Platz und das mit einer Zeit von 0:37:57.
    Und in der Kategorie Damen 3 stehen auf dem Podest nur LSV Mitglieder! Auf dem 1. Platz Christine Altorfer (0:41:58) auf dem 2. Platz Sandra Stäubli (0:43:46) und auf dem 3. Platz Monika Frefel (0:44:32).  In der Mannschaftswertung wurde der LSV Frauenfeld Zweiter und Philipp Früh, Nicole Lohri, Thomas Widmer, Marco Wick und Christoph Lippuner durften mit einem Sack voller Unilever Goodies nach Hause gehen. Was für ein Erfolgreicher Lauf! Auch noch erwähnenswert sind die Pokale, die dieses Jahr wieder ganz toll aussehen, im Vergleich zum letzten Jahr, bei denen sie wohl ausgemusterten Fussballpokalen glichen.

    Und weil es sich hier um einen Bericht handelt, und die Journalistin einen Hang zu Zynismus hat: Es darf auch erwähnt werden, dass die immer gleiche Person, nun schon zum vierten Mal in der Kategorie Damen 2 auf dem 4. Platz gelandet ist, sie schafft es einfach nicht, mit oder ohne Wechselzone.

    Alles in allem aber ein sehr gelungener Lauf, viele oder eigentlich nur zufriedene Gesichter und abgeschlossen wurde das ganze mit einem feinen Nachtessen im Restaurant Bahnhof in Schlatt.

    Ja, so schreibt man einen Bericht. Über die Reihenfolge der Wichtigkeit lässt sich streiten, aber nicht darüber, dass die Einleitung mit dem Schluss verlinkt ist und deswegen in sich kohärent und abgerundet ist. Schriftstellerische Eigenheiten sind immer erlaubt und das macht das Berichterstatten im LSV ja so aufregend. Na, gluschtig geworden?

  • Vereinsrangliste Knorr Läufercup 2019

    Vereinsrangliste Knorr Läufercup 2019

    sonnig und warm 29°C

    LSV KategorieLSV RangVornameNachnameLaufzeitPunkteLauf KategorieLauf Rang
    Damen11.MartinaZürcher00:44:241000Damen 12.
    Damen12.MiriamWidmer00:44:55988Damen 24.
    Damen13.YvonneHutter00:47:17935Damen 26.
    Damen21.NicoleLohri00:37:571000Damen 21.
    Damen22.SandraStäubli00:43:46847Damen 32.
    Damen23.MonikaFrefel00:44:32827Damen 33.
    Damen24.AstridLeumann00:49:44690Damen 35.
    Damen31.ChristineAltorfer00:41:581000Damen 31.
    Damen32.RuthAeschbacher Bauer00:56:48647Damen 36.
    Damen33.RuthGoldinger00:58:46600Damen 37.
    Herren11.FrühPhilipp00:34:411000Herren 22.
    Herren12.AndrinJacomet00:36:25950Junioren1.
    Herren13.ThomasWidmer00:39:22865Herren 212.
    Herren14.MarcoWick00:39:59847Herren 215.
    Herren15.ManuelJacomet00:53:59444Herren 227.
    Herren21.ChristophLippuner00:41:421000Herren 37.
    Herren22.RolandWäny00:44:17938Herren 317.
    Herren23.AndreasPortner00:44:44927Herren 319.
    Herren24.MartinSigg00:44:46926Herren 223.
    Herren31.SchedlerJürg00:43:301000Herren 312.
    Herren32.PeterBosshard00:43:42995Herren 314.
  • Bericht vom 33. Frauenlauf Bern 2019

    Bericht vom 33. Frauenlauf Bern 2019

    Bern – ganz im Zeichen der Frauen

    Am 16. Juni 2019, zwei Tage nach dem Frauenstreik, fand in Bern der 33. Frauenlauf statt. Statt zu streiken, haben sich ein einige LSV-Frauen für die Teilnahme am 5- resp. am 10-km-Lauf angemeldet. Laufen statt marschieren, hiess unsere Devise.

    Die ersten Frauen bestiegen den Zug in Frauenfeld kurz nach 06.00 Uhr. Und das an einem freien Tag! Mit der Teilnahme am 5-km-Lauf mit Start um 11.30 Uhr hätten wir uns zwei Stunden mehr Schlaf gönnen können. In Anbetracht der steigenden Temperaturen bei purem Sonnenschein war der Entscheid, die längere Distanz über 10 km früher am Morgen in Angriff zu nehmen, richtig. Ausserdem hatten wir so Gelegenheit, später unsere Kolleginnen anzufeuern, welche die kürzere Distanz bestritten.

    Nach einem Kaffee wurde die Nervosität langsam spürbar. Um uns vor dem Startschuss zum 10-km-Lauf um 09.30 etwas abzulenken, bummelten wir an den Ständen vorbei und machten ein Gruppenfoto mit obligatem Frauenlauf-Tattoo. Die Stadt Bern war mit bunten Ballonen ausgeschmückt, und die Stimmung war einmal mehr grossartig. Lag es am Frauenpower, oder am schönen Wetter? Die Männer hatten an diesem Tag die Statistenrolle inne: Sie hüteten die Kinder und spornten die Frauen an.

    Bern macht süchtig! Durch die Gassen, der wunderschönen Aare entlang, über das Dählhölzli, zurück ins Ziel auf den Bundeshausplatz laufen: Eine Sightseeingtour in Miniform, und an diesem Sonntag uns Frauen vorbehalten.

    Für den LSV nahmen teil:

    5 km

    Ursi Scheuch22:265. von 363
    Nicole Scheuch27:24105. von 698

    10 km

    Martina Zürcher 47:55 53. von 733
    Monika Frefel 47:58 15. von 407
    Ruth Aeschbacher Bauer 1:00:13119. von 258
    Ruth Goldinger1:02:40155. von 258

    Nicole Lohri lief als Pacemakerin über die Distanz von 5 km.

  • Bericht vom Wylandlauf 2019

    Bericht vom Wylandlauf 2019

    Wieso beginnen eigentlich alle Berichte mit einem Kommentar über das Wetter? Als hätten Läuferinnen und Läufer nur das Wetter im Kopf, wenn sie an einen Lauf gehen. Dabei ist uns allen klar, dass wir noch weit mehr Themen haben, die uns interessieren, wenn es ums Laufen geht. Welche Schuhe sollte man anziehen und wenn die Schuhwahl getroffen worden ist, welche Socken sind geeignet und sollte man das Pflästerli jetzt schon auf die Blase tun? Dann ist da dir Frage, was man essen soll, ob man überhaupt essen soll oder sich auf ein Power Gel beschränkt und wenn man von Power Gels spricht, welches sollte man nehmen. Neugierig wird die Packung studiert und gefachsimpelt. (Übrigens: sodium chloride ist Englisch für Natriumchlorid und beides ist auf Normaldeutsch Kochsalz.) Die Mitglieder des LSVs haben auf jeden Fall genug Gesprächsstoff an dem Nachmittag vor der Turnhalle in Andelfingen. Bis zu kleineren Details, wer von den vielen anderen Läufern soll jetzt das Gruppenfoto machen, wo stellen wir uns hin und wo ist jetzt schon wieder der Kollege abgeblieben, der war doch gerade noch da! Die Frage ist nur, warum keinem in den Sinn gekommen ist, einmal zu erwähnen, was für „ein strenger Cheib“ der Wylandlauf ist! Nichtsahnend ging da ein Neuling auf die Runde und dachte nach dem ersten größeren Hügel nach der Kurve triumphierend, dass dies nun sicher die Hälfte sei und man jetzt noch voll Gas geben kann. Nein, so war es nicht, du Berggeis. Nach der ersten Steigung ging es zwar bergab, aber es ging auch noch einige Male wieder aufwärts und das in der prallen Sonne (sind wir bereits wieder beim Wetter!) Und nachdem man dann mal etwa drei Mal einen Hügel erklommen, mehrere Schwämme über dem Kopf ausgedrückt, und aus Versehen noch einen Becher Isodrink über das LSV Shirt gekippt hat, ist man bei Kilometer 12 wirklich auf dem Zahnfleisch. Andere haben sich den Lauf wohl besser eingeteilt, mit der Energie musste man nämlich weise umgehen. Und zu viel Wasser über dem Kopf und in den Laufkleidern ist nicht unbedingt förderlich, wenn es dann so schwer und klebrig am Körper klebt und tropft. (Und schön sieht es auf dem Foto auch nicht aus) Auf jeden Fall ist 14,3 km lange Wylandlauf abwechslungsreich, führt durch Wälder, über Wiesen und kleinen Siedlungen vorbei, sogar über eine Brücke muss man laufen – alles wirklich sehr schön, aber eben, auch sehr anstrengend.

    So ist jeder im Ziel einfach stolz auf die Leistung und glücklich, es geschafft zu haben. Einige holen sich eine Sportmassage, andere gönnen sich eine Glace oder ein Bier. Am Stand werden Schuhe probiert und gekauft, Ranglisten werden verglichen. Der LSV hat wieder gute Resultate zu liefern, zwei Frauen erreichten sogar einen Podestplatz.

    Nicole Lohri läuft in der Kategorie W40 mit einer Zeit von 1:00:08 auf den 3. Platz, und in der Kategorie W60 holt sich Vreni Neukom ebenfalls den 3. Platz mit einer Zeit von 1:13:28. Herzliche Gratulation. Falls jemand vom LSV gerne Bericht erstattet und außerdem zur Themenvielfalt des Wetters, der Sporternährung und der Beschaffenheit des Laufes noch andere Themen kennt, der ist herzlich eingeladen, diesen Bericht zu veröffentlichen. Ich bin mir sicher, es gibt noch Interessanteres als kalte Hände, Wetterberichten und Stolpersteine auf der Laufrunde. Darum liebe LSV Mitglieder, haut rein in die Tasten und trainiert weiterhin so tapfer, dann räumen wir bei allen Läufen den Gabentisch leer.

  • Vereinsrangliste Wylandlauf 2019

    Vereinsrangliste Wylandlauf 2019

    sonnig und warm 24°C

    LSV KategorieLSV RangVornameNachnameLaufzeitPunkteLauf KategorieLauf Rang
    Damen11.MiriamWidmer01:12:101000W405.
    Damen12.YvonneHutter01:15:14958W4011.
    Damen13.NathalieGigli01:18:34911W3013.
    Damen21.NicoleLohri01:00:081000W403.
    Damen22.SandraStäubli01:10:28828W508.
    Damen23.AstridLeumann01:21:25646W5019.
    Damen31.ChristineAltorfer01:05:521000W505.
    Damen32.VreniNeukom01:13:28885W603.
    Damen33.SabineKunz01:27:39669W5011.
    Herren11.ThomasWidmer01:03:291000M4020.
    Herren12.MarcoWick01:03:59992M3016.
    Herren21.BeatErnst00:58:141000M408.
    Herren22.AndreasPortner01:15:52697M5048.
    Herren31.SchedlerJürg01:09:291000M5032.
    Herren32.PeterBosshard01:11:27972M5038.
    Herren33.UrsKrähenbühl01:12:46953M6011.
  • LSV im Einsatz über Auffahrt 2019

    LSV im Einsatz über Auffahrt 2019

    56. Flughafenlauf

    Wie immer an Auffahrt muss man sich zwischen dem Flughafenlauf, dem Auffahrtslauf St. Gallen oder doch kein Lauf entscheiden. 3 LSV-ler entschieden sich für den 56. Flughafenlauf. 

    Kurz vor dem Start wichen die Wolken der Sonne und so konnte bei angenehmen Laufwetter gestartet werden. Und wie!!

    Vreni Neukom erläuft sich in ihrem diesjährigen 5. ZKB-Lauf ihren 5. Podestplatz! Nach den zwei dritten Plätzen am Neujahrslauf in Dietikon und am Laufsporttag Winterthur, sowie den zwei zweiten Plätzen am Männedörfler Waldlauf und am Zumiker Lauf; steht sie erneut als 2. in der Kategorie W60 auf dem Podest. Mit einer Zeit von 1:21.54 bewältigt sie die 17 km. Herzliche Gratulation zu dieser super Leistung!

    In der Kategorie M 50 läuft Christoph Lippuner auf den 49. Rang in 1:17.19 und Peter Bosshard passiert die Ziellinie in einer Zeit von 1:21.04 auf Rang 65.

    Auffahrtslauf St. Gallen

    Die Anderen sind an den Auffahrtslauf nach St. Gallen.
    Andrin hat mit einer Spitzenleistung den 2. Rang von U18 über 10 km erreicht und erhoffte sich reichliches Preisgeld. Dafür ist er als einziger LSVler für die Rangverkündigung bis spät am Abend in St. Gallen geblieben. Begeistert stellte er fest, dass der gesamte Preis darin bestand, dass er aus etwas 40 cm Höhe auf die langsameren Läufer hinunter schauen durfte. Korrektur: Nicht mal 40cm Ruhm hat es für Andrin gegeben! Das warten hat sich wahrlich nicht gelohnt. Wir sind trotz allem stolz auf dich, Andrin.

    Halbmarathon
    Thomas Widmer, 1:37:44, AK Rang 55.
    Jürg Schedler, 1:47:14, AK Rang 48.
    Miriam Widmer, 1:48:37, AK Rang 8.
    Couples Halbarathon
    Claudia Steffen und Monika Frefel 1:50:25, Rang 51.
    10km
    Andrin Jacomet, 39:59, AK Rang 2.
    Dana Meier, 1:03:56, AK Rang 91.

  • Bericht vom Winterthur Marathon 2019

    Bericht vom Winterthur Marathon 2019

    3 LSV-ler fanden den Weg nach Winterthur zum Winterthur Marathon 2019. Es waren auch schon bedeutend mehr. Bei wunderschönem Laufwetter starteten sie in unterschiedlichen Distanzen. Der Jüngste war mit Abstand am schnellsten unterwegs. Das nicht nur von den LSV-lern, sondern auch klar in seiner Kategorie.

    Beim 5.4 km Junioren Lauf siegte Andrin Jacomet mit über 1 1/2 Minuten Vorsprung in 19.51 was einen Kilometer Schnitt von 3.40 bedeutet. Wow, herzliche Gratulation!

    Auf der 10 km Strecke startete Jürg Schedler welcher in schnellen 47.33 das Ziel erreichte und in der Kategorie M50 den 12 Rang erlief.

    Bei der Marathon Strecke kämpfte sich Christoph Lippuner über die 2 Runden und finishte in 3:56.49 und landete auf Rang 15 in der Kategorie M50.

  • Triathlon Frauenfeld 2019

    Triathlon Frauenfeld 2019

    It’s triathlon season, baby – finally!

    Genug lange mussten die Triathlon Fans des LSV darauf warten. Der ganze Mai war kalt und nass, nur selten gab es die Gelegenheit, der Leidenschaft nachzugehen. Schwimmen, dann aufs Velo und zum Schluss noch ein wenig laufen. Es war einfach zu kalt, da friert man einfach, wenn man so pfludinass aufs Velo muss und mit Handschuhen schwimmen geht nun einfach mal nicht. Mit Bangen haben somit viele die Wetterprognosen verfolgt. Noch vor einer Woche war beim Sonntag ein dunkles Wölklein mit Regen zu sehen, dann änderte es sich langsam zu einer besseren Prognose und schlussendlich war die Chance, dass es nass wird winzig klein. Dennoch begann es nicht vielversprechend, es hatte Nebel an dem Sonntagmorgen und schlotternd trafen die ersten LSV Mitglieder in der Wechselzone ein.

    Nervös wurde die Wechselzone eingerichtet, jeder hat da so seinen eigenen Stil. Die einen legen die Socken in die Laufschuhe, andere wieder ziehen Sockenloses Laufen vor – AUA! Startnummernband auf die Lenker, Helm umgekehrt darauf, Brille hineinlegen und vielleicht noch ein Gel dazu, damit man das nicht vergisst, oder wie beim letzten Mal an den Rahmen klebt und dann auf dem ganzen Velo verschmiert. Die Veloschuhe kommen neben das Velo, wir sind Läuferinnen und Läufer und mit dem Aufsteigen aufs Velo mit bereits eingeklickten Schuhen will es noch nicht funktionieren – noch nicht, wir kommen schon noch dahin, denn bei jedem Triathlon werden wir angefressener, schneller und ambitionierter. Pannen gibt es aber auch heute noch. „Ui, mein Gel-tübli ist noch im Rucksack!“ fällt es einem Mitglied beim Start ein und weist die Kollegin an, wo sie dieses finden kann, damit sie es noch an die richtige Stelle in der Wechselzone legt. Wenn das nur gut geht, denn sie hat es der Wechselzonen Idiotin aufgetragen. Die Person, die am liebsten das Schminkset und den Spiegel aufstellen würde, damit die Frisur auch ja sitzt.

    Nachdem die ersten LSVlerinnen erfolgreich gestartet sind, wird somit wieder zurück in die Wechselzone gejagt, in fremden Rucksäcken gewühlt und nach Geltuben gefahndet. Die Nervosität steigt schließlich auch bei den Langdistanzlern. Ein letzter Blick auf die Wechselzone (schau doch genau wo dein Velo steht!) und los geht es aufs WC um den Angstbisi zu machen. Um ein Haar wird dabei noch die Schwimmbrille in der Schüssel versenkt. Diese wird fluchend gereinigt, so fest, dass sie beim Schwimmen leider immer wieder anläuft und man kaum sieht, wo es lang geht! Aber sonst ist alles im grünen Bereich. Kein Pedal fällt ab und niemand hat ein Loch im Kopf. Und zum Start kommt die Sonne hervor und die Angst, man könnte frieren schmelzt dahin.

    Triathlon ist einfach super! Wer es einmal probiert hat, kann kaum mehr aufhören. Wie im Flug geht er vorbei. Etwa zwei Stunden braucht man für die Langdistanz, aber es fühlt sich gar nicht so lange an, weil ein Triathlon so viel Abwechslung bietet. Vom Schwimmen in die Wechselzone laufen, Schwimmbrille und Badekappe abnehmen, sich aufs Velo schwingen und in voller Fahrt die Thurgauer Landschaft geniessen. Andere überholen oder überholt werden, aber immer freundlich und mit dem Kommentar: „Super! Schönes Velo!“. Ja, da kommen rassige Gefährte daher. Ein bisschen neidisch ist man ja schon. Auf der anderen Seite ist es auch großartig mit einem Amateurvelo aufs Podest zu fahren. Zumindest einem LSV Mitglied sollte das heute gelingen.

    Und dann kommt unsere Königsdisziplin, das Laufen. Zurück in die Wechselzone, Veloabstellplatz suchen (ja, wenn sie die Frisur nicht richten muss, dann findet sie ihren Platz nicht! Programm nicht gelesen, was?) Rein in die Laufschuhe und los geht es auf drei oder vier Runden durch Frauenfeld. Und an den Banden der Wechselzone stehen treue Fans, feuern einem an, rufen und jubeln – ach, ist das schön!

    Viel zu schnell ist er wieder vorbei, der Triathlon Frauenfeld. Der Fuß Chip wird einem abgenommen, es gibt Orangenschnitze, Getränke und ein Finisher Geschenk. Dieses Mal ist es eine aufblasbare Boje, mit der man dann im Juli die Bodensee Querung in Angriff nehmen kann.
    Yvonne Hutter jubelt, sie hat es dieses Jahr mit einer Gesamtzeit von 1:14:43 auf den 2. Platz in der Kategorie AK 35 – 44 geschafft. Dana Meier erreicht in der Kategorie AK 45 – 54 den 11. Platz.
    Auf der Langdistanz gibt es keine Podestplätze, die letztjährige Thurgauer Meisterin rümpft die Nase, denn dieses Jahr hat es nicht gereicht für den Titel. Dennoch können auch die Langdistanzler zufrieden sein. Trotz beschlagener WC Brille – äh – Schwimmbrille und Velosuche erreicht Miriam Widmer den 9. Platz in der Kategorie AK 35 – 44 und Thomas Widmer wird in der Kategorie AK 35- 44 Achtzehnter.

    Die Auswertung der Daten erweist sich im Triathlon immer als etwas schwieriger als bei einem normalen Lauf. Natürlich will man wissen, ob man am Schluss schneller war als im Vorjahr. Aber dann muss man auch noch herausfinden, in welcher der drei Disziplinen man am schnellsten war, ob man nun im Schwimmen langsamer oder schneller war, als im vergangenen Jahr, ob man wenigsten im Laufen die Thurgauer Meisterin geschlagen hat (ja!) und ob das harte und disziplinierte Schwimmtraining auch etwas genützt hat. (nein! – wer ist schuld? Sicher der Trainer!) Die Handhabung der Laufuhr ist auch nicht ganz einfach. Wo drücken, wenn man in die Wechselzone läuft, dann nicht vergessen zu drücken, wenn man sich aufs Velo schwingt und gleichzeitig nicht vergessen, das Startnummernband zu befestigen (gell, Yvonne! Wie das wieder ausschaut, so verwurstelt!) Nicht ohne Grund wird der Wechsel als vierte Disziplin des Triathlons angesehen und ein paar haben da sicher noch gewaltigen Aufholbedarf. Dennoch, es ist einfach eine tolle Sportart. Das Wetter scheint nun auch endlich auf Triathlon Wetter umgestellt zu haben und somit heisst es wirklich: It’s triathlon season, baby – Yeah!

    Der nächste Triathlon ist in Märwil, am Sonntag, den 23. Juni. Besonders für Läufer ist dieser Triathlon kein Problem, denn die Schwimmstrecke ist kurz und Velofahren können Läufer ja auch gut. Das Team mit den meisten Mitglieder gewinnt dort jeweils sogar einen ganzen Laib Käse, es lohnt sich also. Chömed doch au! Mindestens vier LSV Mitglieder haben jetzt eine Schwimmboje – der Mitmachpreis dieses Jahr – somit wird niemand ertrinken, wir retten euch.

  • Bericht vom Vereinslauf 9.2km 2019

    Bericht vom Vereinslauf 9.2km 2019

    Doch recht frisch ist es am Abend am 15. Mai für unseren Vereinslauf. Alle möglichen Kleidervarianten werden eingepackt. Ist es genug warm für die kurzarm Variante?

    Nico Hutter wird auch Aufgeboten für die Zeitmessung. Aber Begeisterung sieht anders aus. Welche Freude als beim Start Werner Spiri steht, der die Zeitmessung übernehmen kann. So ist Nico wieder entlassen und darf nach Hause. Den Belohnungskinobesuch zieht er natürlich trotzdem ein 🙂

    Die Läufer über 55 Minuten Laufzeit dürfen 5 min früher los! Mit meinen schweren Beinen müsste ich mindestens 10 Minuten früher los laufen dürfen!! Nichts da. Artig stelle ich mich in die zweite Gruppe ein.

    Die Strecke wurde von Ursi perfekt markiert und wir können uns voll aufs Laufen konzentrieren. Der Gegenwind auf dem Zurückweg macht uns schwer zu schaffen. Glücklich kommen wir im Ziel an. Kurz war definitiv die richtige Kleiderwahl.

    Im Oberwiesen empfängt uns Karin mit selbstgebackenen Brötli und feinem Fleischkäse. Dazu ein Bier, was will man mehr. Zum Dessert gibts Kuchen und fruchtige Nussgipfel. Es wird eine gemütliche Runde.

    Miriam feiert ihren Geburtstag vor und wir kommen in den Genuss einer Flasche Champagner! Zum Glück bin ich mit dem Velo unterwegs 🙂

    Yvonne Hutter

5. Huebener Frühlingslauf
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