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LSVler am Jungfrau-Marathon 2018
LSVler am schönsten Marathon der Welt 2018
1998 verliehen zwei amerikanischen Autoren in ihrem Buch «The Ultimate Guide to International Marathons» dem Jungfrau-Marathon das Prädikat schönste Marathonstrecke der Welt. Die Veranstaltung hat sich von Beginn weg rasant entwickelt und ist heute der grösste Bergmarathon der Welt. Rund die Hälfte der Teilnehmer kommen aus der Schweiz, die restlichen aus weiteren 50 Ländern und allen fünf Erdteilen.
Letztes Jahr habe ich von dem Superlativ nicht viel entdeckt, denn es hat nur einmal geschifft, genauer gesagt vom Start bis ins Ziel. Daher kann das Wetter dieses Jahr nur besser werden… Und tatsächlich, als wir um 7:30 in Interlaken aus dem Zug steigen, ist weit und breit keine Wolke zu sehen. Die Temperaturen betragen ideale 13 Grad. Die warme Laufkleidung kann getrost mit dem Gepäck direkt zur Kleinen Scheidegg aufgegeben werden. Beim Start will ich mich mit Martina Zürcher auf ein Selfie treffen, leider ist sie unter den 4’000 Läufer nicht zu sehen.
Die Stecke
Der Start ist auf der Prachtsmeile in Interlaken (565m über Meer), das Ziel auf der Kleinen Scheidegg 2.095m am Fusse des weltbekannten Dreigestirn Eiger, Mönch und Jungfrau. Dazwischen liegen 42.195 landschaftlich einzigartige aber beschwerliche Kilometer und über 1’839 Höhenmeter. Der höchste Punkt wird bei Kilometer 41 auf 2.205m erreicht.
Nach dem Startschuss punkt 8:30 drehen die Läufer zuerst eine Runde durch Interlaken. Die bis km 10 topfebene Strecke führt über Bönigen nach Wilderswil. Nun sind die ersten 100 Höhenmeter zu überwinden. Dabei verläuft der Weg durch die Ortschaften Gsteigwiler und Zweilütschinen. Ich bin auch dieses Jahr wieder überwältigt, welch ein Volksfest die Berner Bevölkerung am Strassenrad aufgezogen hat. Schweizweit wird dies wohl einmalig sein. Nach den flacheren Streckenabschnitten geht es die letzten Kilometer bis Lauterbrunnen bei km 20 steiler bergauf. Kurz nach der Halbmarathon-Marke sind erst 300 Höhenmeter überwunden.
Nach einem sogar etwas abwärts gehenden Streckenabschnitt, stehen die Läufer bei km 25 vor der „Wand“, dem steilen Anstieg nach Wengen, bei dem 500 Höhenmeter zu überwinden sind. Hier erklingt passend zur Situation «The Wall» von Pink Floyd aus dem Ghettoblaster. Und jawohl, hier beginnt endlich der Jungfrau-Marathon! Nur Elite-Läufer joggen hier durch; für Normalos ist schnelles Wandern angesagt. Nach km 31 ist Wengen erreicht. Ab hier wechseln sich Joggen und Schnellwandern ab. Weitere 600 Höhenmeter sind bis zur Wengernalp zu bewältigen.
Die letzten 400 Höhenmeter geht es auf einem steilen Singletrail hinauf, über den sich die Läufer wie auf einer Perlschnur aufgereiht auf der Moräne des Eigergletschers hocharbeiten, bis sie bei der Locherflue den höchsten Punkt der Strecke erreichen. Hier steht jeweils Seppli Rast mit seinem Dudelsack und spielt Original schottische Volksweisen. Dieser Moment ist für jeden Läufer der erlösende Lotto-Sechser; denn nun kommt der letzte Kilometer. Und vor allem geht dieser nur noch bergab bis zum Ziel auf der Kleinen Scheidegg.
Die Sieger
Gewonnen hat bei den Frauen die Solothurnerin Martina Strähl in 3:14.36. Die EM-Siebte von Berlin verpasst den Streckenrekord der zweifachen Berglauf Europameisterin Maude Mathys aus dem Vorjahr um lediglich 100 Sekunden.
Der Schotte Robbie Simpson gewinnt bei den Männern in 2:56.31. Er triumphierte heuer schon am Aletsch-Halbmarathon und am Bergmarathon Zermatt.
Die Winterthurerin Michela Segalada wird Dritte in 3:33:11.
Der Frauenfelder Elias Gemperli M20 wird ausgezeichneter 7. in 3:20.39
Martina Zürcher F20 überzeugt bei ihrem ersten Jungfrau-Abenteuer in 5:25.55, Platz 119 von 234.
Andreas Portner M50 finisht in 5:01.43, Platz 151 von 499.
Die Teilnahme
Wer beim nächsten Lauf teilnehmen will, soll bedenken, dass die Anmeldung im Februar jeweils nur für ca. 3 Tage geöffnet ist. Danach sind die 4’000 Startplätze ausverkauft. Wer seine zu erwartende Laufzeit abschätzen will, kann folgende Formel zur Hand nehmen: Marathon-Zeit plus 1h 30min. Schnellere Läufer rechnen mit 1h 15min, langsamere Läufer planen mit plus 1h 45min.
Der Film
Der regionale TV-Sender hat auch dieses Jahr ein tolles Video erstellt und hochgeladen. Auf der berühmten Moräne, gefilmt aus dem Helikopter, ist sogar der Schreibende Andreas zu sehen: Ab min 16.53 für ganze 5 Sekunden 😉
INTERLAKEN, 8SEP18 – Blumen fuer die Siegerinnen: Die Erste Martina Straehl (M, Schweiz), die Zweite Michelle Maier (L, Deutschland) und die Dritte Michela Segalada (R, Schweiz) freuen sich ueber ihren Erfolg. Impression von der ‚Flower Ceremony‘ des 26. Jungfrau-Marathon am 8. September 2018 auf der Kleinen Scheidegg. Impression of the 26th Jungfrau Marathon in Interlaken, Switzerland, September 8, 2018. swiss-image.ch/Photo Remy Steinegger INTERLAKEN, 8SEP18 – Blumen fuer die Sieger: Der Erste Robbie Simpson (M, Grossbritannien), der Zweite Andrew Davies (Grossbritannien) und der Dritte Birhanu Mekonnen (R, Aethiopien) freuen sich ueber ihren Erfolg. Impression von der ‚Flower Ceremony‘ des 26. Jungfrau-Marathon am 8. September 2018 auf der Kleinen Scheidegg. Impression of the 26th Jungfrau Marathon in Interlaken, Switzerland, September 8, 2018. swiss-image.ch/Photo Remy Steinegger INTERLAKEN, 8SEP18 – Michela Segalada ( Schweiz) laeuft als strahlende Dritte ins Ziel beim 26. Jungfrau-Marathon am 8. September 2018 auf der Kleinen Scheidegg. Impression of the 26th Jungfrau Marathon in Interlaken, Switzerland, September 8, 2018. swiss-image.ch/Photo Remy Steinegger INTERLAKEN, 8SEP18 – Eine alte Tradition am Jungfrau-Marathon: Der Schweizer Dudelsackspieler Sepp Rast empfaengt die Marathonlaeufer am oberen Ende der Moraene mit schottischen Klaengen. Impression vom 26. Jungfrau-Marathon am 8. September 2018. Impression of the 26th Jungfrau Marathon in Interlaken, Switzerland, September 8, 2018. swiss-image.ch/Photo Andy Mettler INTERLAKEN, 8SEP18 – Ultimative Herausforderung: Der Lauf ueber den schmalen und steilen Weg auf der beruehmten Moraene am Fusse des Eigergletschers anlaesslich des 26. Jungfrau-Marathon am 8. September 2018. Impression of the 26th Jungfrau Marathon in Interlaken, Switzerland, September 8, 2018. swiss-image.ch/Photo Andy Mettler INTERLAKEN, 8SEP18 – Gefragtes Wasser an der Verpflegungsstation vor dem Aufstieg zur Moraene. Impression vom 26. Jungfrau-Marathon, einem der weltweit schoensten Marathonlaeufe, am 8. September 2018 im Berner Oberland. Impression of the 26th Jungfrau Marathon in Interlaken, Switzerland, September 8, 2018. swiss-image.ch/Photo Andy Mettler INTERLAKEN, 8SEP18 – Imposante Bergkulisse: Impression vom alpinen Streckenteil des 26. Jungfrau-Marathon mit Eiger, Moench und Jungfrau am 8. September 2018. Impression of the 26th Jungfrau Marathon in Interlaken, Switzerland, September 8, 2018. swiss-image.ch/Photo Andy Mettler INTERLAKEN, 8SEP18 – Lauf von Interlaken nach Lauterbrunnen mit viele typischen Oberlaender Doerfern. Impression vom 26. Jungfrau-Marathon, einem der weltweit schoensten Marathonlaeufe, am 8. September 2018 im Berner Oberland. Impression of the 26th Jungfrau Marathon in Interlaken, Switzerland, September 8, 2018. swiss-image.ch/Photo Andy Mettler INTERLAKEN, 8SEP18 – Die Marathonschlange kurz nach Boenigen: Die ersten 20 Kilometer zwischen Interlaken und Lauterbrunnen sind noch relativ flach, dann wird’s steil! Impression vom 26. Jungfrau-Marathon am 8. September 2018. Impression of the 26th Jungfrau Marathon in Interlaken, Switzerland, September 8, 2018. swiss-image.ch/Photo Remy Steinegger INTERLAKEN, 8SEP18 – Das Abenteuer beginnt: Rund 4’000 Marathonlaeuferinnen und -laeufer starten gemeinsam zum 26. Jungfrau-Marathon am 8. September 2018 in Interlaken. Impression of the 26th Jungfrau Marathon in Interlaken, Switzerland, September 8, 2018. swiss-image.ch/Photo Andy Mettler -

Bericht vom Herderner Lauf 2018
Das Podest gehört uns!
Die Geister scheiden sich über dem Volkslauf Herdern. Die einen Mitglieder fanden diesen 13.8 km langen Lauf überhaupt nicht toll – «en strenge Cheib!». Andere waren total begeistert. «So schön, die Aussicht und sehr abwechslungsreich!» Eines war aber sicher, das Podest gehörte dem LSV Frauenfeld. Dabei sah es am Anfang gar nicht so siegessicher aus. Müde Gesichter waren zu sehen am Start. Es wurde geklagt über den Kater nach einem Fest oder fehlende Motivation. «Das wird heute nix!» Dennoch wurde diszipliniert eingelaufen und bei dem warmen Spätsommer Temperaturen kamen alle schon recht ins Schwitzen. Die Waffenläuferinnen und Läufer starteten zuerst. Beim Einlaufen konnte man der Truppe zusehen. Ein Drittel davon schien unfreiwillig am Lauf teilzunehmen, diese weigerten sich zu laufen und spazierten gemütlich los. Dem Handy in der Hand zu folge handelte sich dabei wohl um Teenager oder anders gesagt, unmotivierte Rekrutenschüler. (Dasselbe?)
Vielleicht war es aber genau das, was den Mitgliedern des LSV schlussendlich motivierte. Den ganzen Lauf konnte man die Waffenläufer überholen (darunter auch Mitglieder des LSV) und fühlte sich dabei natürlich super schnell. Helden sind die Waffenläufer ja sowieso, den ganzen Jubel auf der Laufstrecke gilt ihnen, da kommt man sich als Volksläuferin und Volksläufer regelrecht unfit vor. Die Helden des LSV Frauenfeld waren Christoph Lippuner und Patrick Keller und sein Häsli am Gewehr. Und egal ob es sich nun um einen *strengen Cheib» handelte oder nicht: Die Aussicht war einfach super an diesem schönen Samstag im September. Das lässt wohl jedes Läuferherz höherschlagen. Und die letzten Kilometer ging es auch nicht mehr aufwärts, man konnte einfach Vollgas geben. Eine Truppe Schülerinnen und Schüler feuerten die Läuferinnen und Läufer im Zielbereich an. Nochmals Gas geben und hinein ins Ziel und hinauf aufs Podest!


In der Kategorie W20 erreichte Nathalie Gigli den 2. Rang. In der Kategorie W 40 rannte Miriam Widmer (ohne Loch im Kopf) auf den dritten Platz. Das Podest gehörte ganze dem LSV Frauenfeld bei den Frauen in der Kategorie W50. Christine Altorfer wurde Erste, Moni Frefel Zweite und Sabine Kunz wurde Dritte! Bei den Männern gab es auch ein paar Nudeln. Sämi Schmid wurde in der Kategorie M60 Zweiter. Die Frage ist nun, ob Neid angesagt ist, für die Preise der schnellsten Frau und dem schnellsten Mann. Diese Schnellen Leute gewannen nämlich einen Startplatz am Lausanne Marathon. Toll wäre es schon, aber anstrengend. Und gerade jetzt nach dem Lauf mag man nicht so recht. Aber im Oktober dann vielleicht schon. Wobei, wenn man den Platz gewinne, dann muss man ja fast gehen. Und wenn man nicht will? Zum Glück musste sich kein Mitglied des LSV mit diesem Dilemma herumschlagen. Zufrieden mit den Nudeln, anderen guten Sachen und einem Siegerschmatz auf der Wange zogen sie davon, heimwärts, zum wohlverdienten Mittags- oder Abendschläfchen. Das Biberli aus dem Siegersäckli mampfend und stolz auf die Leistung.
ZKB Laufcup Rüti
Während die Einen in Herdnern schwitzten hat Nicole Lohri am Zürilaufcup in Rüti den Kategoriesieg in W40 erreicht, mit der Zeit von 46:22 über die 11.3 km reichte es auch für den 4. Platz Overall.

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LSVler am Amriswiler City-Lauf 2018
Nicole Lohri in Höchstform
Nicole Lohri holte sich in ihrer Heimatstadt den Tagessieg . Das kühle Wetter verhalf ihr beinahe zum Streckenrecord, den Nicole nur um 10 Sekunden verpasste.
Einen weiteren Podestplatz holte sich Astrid Leumann mit dem 3.Platz in W50. In der Kategorie M50 wurde Philipp Lohri vierter und Dani Frischknecht 15. -

LSVler im Wochenend-Einsatz (18./19. August)
Sihlseelauf 2018
Drei LSV’ler haben am 18. August 2018 die 14.6 km lange Strecke unter die Füsse genommen.Start und Ziel befanden sich beim Schulhaus Brüel, in Gehdistanz zum Kloster Einsiedeln.
Wer die Strecke nicht eingehend studierte, hatte den Eindruck, dass es sich um einen ziemlich «flachen» Lauf handelte. Dazu gehörten die beiden Frauenfelder. Zum Glück hatte Marco den Lauf bereits letztes Jahr schon bestritten und konnte uns einige gute Tipps mitgeben. Mit dem Start um 10 Uhr zeigte sich auch sogleich die Sonne von ihrer schönsten Seite. Die ersten zwei Kilometer fühlten sich gut an, ging es doch abwärts. Dies verleitete viele Läufer zu einem schnellen Start. Nach einem Anstieg führte die Strecke über ein Moor mit anschliessendem steilen Abstieg in Richtung Egg. Erst bei km 7 und einigen Höhenmetern, hatten wir einen wirklich schönen Ausblick auf den See. Über das Willerzeller Viadukt führte der Weg zurück in Richtung Einsiedeln, gespickt von Anstiegen, Treppen und kleinen Brücken. Auf den letzten zwei Kilometern befanden wir uns wieder auf der Startstrecke, im Kopf die Erinnerung des leichtfüssigen Starts.Marco Wick 23. mit einer Zeit von 1.0447 Christoph Lippuner 22. mit einer Zeit von 1.1618 Monika Frefel 4. mit einer Zeit von 1.1156 Bericht mf



Reinfall-lauf Neuhausen
Am Sonntag wollte es Christoph Lippuner gleich nochmals wissen und hat auch noch an diesem Halbmarathon teilsgenommen: mit einer Zeit von 2:00.38,6 erreichte er den beachtlichen 22. Rang.
Drei Seen Stafette Hüttwilen
Auch am Sonntag sind gleich drei Mitglieder des LSV etwas über die Schwellen des Laufsportes getreten und testeten auch ihre Schwimm- und Velofahrkünste.

Das alles nicht ganz ohne Hindernisse. Zuerst gab es in Strass kein Durchkommen für den Abholservice. Wegen dem MXGP war die Strasse gesperrt und nur dank einem netten Polizisten konnte das Auto schließlich passieren und die zwei Teammitglieder und ihre coolen Fahrräder aufladen. Ein cooles Mitglied wollte vorher noch testen, ob die Gänge auch schön funktionieren, das alles ohne Helm und naja… nach einem Sturz zierte ein Horn den Kopf und der Ellbogen war aufgeschürft. Und zu guter Letzt, dachte eine Wespe, sie müsse jetzt noch das männlich Mitglied noch etwas ärgern und stach dieses kurz vor dem Start der olympischen Distanz des Triathlons.Aber dann ging es los, mit einem super coolen Massenstart in den Hüttwilersee. Wie echt! Daniela Ryf mässig. Yvonne Hutter und Thomas Widmer schwammen schnell wie die Fische, das Walross zog etwas langsamer hinterher, aber kam mit einem Rückstand von drei Minuten schlussendlich auch aus dem Wasser in die Wechselzone. Nach dem Schwumm über 1500 m ging es mit dem Velo zwei Runden um die Seen. 38km waren zu absolvieren, bevor es schliesslich noch 10km auf die Laufstrecke ging. Die Energiereserven waren am Ende. Laufen ist ja schon cool, aber nach einem langen Schwumm, den Kilometern mit dem Velo, bei dem einem das Gelpäckli, das man so professionell auf den Rahmen geklebt hat ausläuft und Hände und Lenker verklebt, ist es eine Herausforderung. Die sonst so schnellen Mitglieder des LSVs nahmen es mit der Geschwindigkeit nicht mehr ganz so ernst und beschlossen, bei den Verpflegungsstationen mal ein Päusli zu machen oder den Weg hinauf zur Helfenberg zu gehen. Das Walros, das so schwerfällig im Wasser gestartet war, erwies sich auf der Laufstrecke wieder etwas wendiger und holte auf dem letzten Kilometer einen schnellen Fisch ein. Aber es wurde knapp. Und im Ziel war die Luft dann definitiv draussen. Mit dem Siegerpreisen, einem Hut, einem Tüchlein und einem Rosé sassen die drei eine Weile auf dem Bänkli und waren zu müde, um sich im See eine Erfrischug zu holen. Erst nach ein paar Minuten überkam sie der Stolz. «Wir haben’s geschafft!», «Diesen Wein kippen wir dann mal gemeinsam!»
Vor der Rangverkündigung nochmals Schadenanalyse. Die Beule ist kleiner, aber blutet immer noch. Ein Nasenklüpperli wurde im See versenkt. (Super, jetzt hat er dann wieder die ganze Nacht den Pfnüsel!). Mist, wegen ein paar Sekunden das Podest verpasst und das trotz geputzter Kette! Alles in allem also recht erfolgreich mit ein paar Dellen.
Miriam schwamm, radelte und rannte auf den 3. Platz in der Kategorie OFAK1 (das Walross), Yvonne Hutter erreichte den 4. Rang in der gleichen Kategorie. (Wirklich ein Fisch!) Es muss noch erwähnt werden, dass sie im Schwimmen auf dem 2. Platz lag. Und Thomas Widmer erreichte den 10. Rang in der Kategorie OMAK 1. (Hart erkämpft unter den Viechern der stählernen Triathleten).
Fürs nächste Jahr wurden bereits Pläne geschmiedet. Yvonne interessiert sich für den Pferdeteil der DSS Stafette, da könnte man Thomas ja aufs Fahrrad schicken, der ist da besonders schnell und braucht kein Nasenchlüpperli. Miriam soll laufen, sonst fällt sie wieder vom Rad und holt sich eine Beule. Bestimmt finden sich noch mehr LSV Mitglieder für eine Staffel. Mached mit – es ist wirklich cool im schönen Seebachtal! -

Bericht vom Panoramalauf Ottenberg 2018
Heisse Saisonmitte am Ottenberg
Die Sommerpause neigt sich dem Ende zu – der Panoramalauf läutet sozusagen die nächste Phase im Jahresprogramm des LSV ein.
Das Wetter spielte mit. Nach den heissen Tagen war es an diesem Samstag, den 11. August «nur» um die fünfundzwanzig Grad. Dennoch kamen alle tüchtig ins Schwitzen auf der 13,8 km langen Laufstrecke, den am Himmel zeigte sich kaum ein Wölkchen und nach dem Hitzesommer waren die Wege ausgetrocknet und staubig. Irgendwie bekam man sogar ein wenig Herbstgefühl, den wegen des heissen Wetters haben die Laubbäume stark gelitten und bereits viele Blätter abgeworfen. Aber was reden wir übers Wetter wie die Briten. Laufen stand auf dem Programm und nicht wenige Mitglieder des LSVs waren gerüstet für den Wettkampf. Wiedersehensfreude beim Einschreiben und Montieren der Startnummern, abchecken wer alles da ist und überlegen, ob man jetzt einfach den Lauf geniessen soll, ohne sich zu sehr vom Wettkampfgeist dengeln zu lassen oder doch noch das Gel zu sich nehmen sollte, damit es mit der gewünschten Laufzeit klappt. Dann ging es zum Einlaufen, bei dem man auch gleich die Ferienerlebnisse austauschen und einen Bisi-Stopp einlegen konnte.
Startschuss
Um 15:00 Uhr fiel der Startschuss und los ging es. Feriengefühle und gemächliche Sonnaufgangs-Läufe am Strand wichen dem Wettkampfs Geist. Dennoch konnte man auf den ersten vier Kilometern die herrliche Aussicht über den Alpstein und die Churfirsten geniessen. Und weit hinten lag blau und erfrischend der Bodensee. (Irgendwie am falschen Ort, fanden zwei Mitglieder erstaunt. Der müsste doch mehr in die andere Richtung liegen.)
Jeder war wohl froh, dass die Strecke auch durch den Wald führte, wenngleich es steil aufwärts ging. Die Abkühlung tat gut! Und sowieso ist die Strecke des Panoramalaufs sehr abwechslungsreich. Praktisch keine langen geraden Strecken, immer wieder mal ein Stück Wald, Feldwege, Trampelpfade, Brücken und einen Blick auf die Winterlauf Strecke Alterswilen. Das alles hat er zu bieten, dieser Lauf am Ende der Sommerferien. Bei Kilometer 12 hat man es geschafft, dann geht es nur noch abwärts und in die Zielgerade. Ein einheitliches Bild bot sich im Zielgelände. Rote Köpfe, durstige Läuferinnen und Läufer, strahlende Gesichter und Hände schütteln. Bravo! Gut gemacht!
Nach einer Dusche war die Welt auch wieder in Ordnung. Die Mitglieder des LSVs versammelten sich vor der Turnhalle für ein Gruppenfoto. Auf dem Mäuerchen wurde der Lauf analysiert. Der Fokus dieser Diskussion lag allerdings sehr auf den Füssen und Händen. Nimmt man nämlich diese Läuferfüsse etwas unter die Lupe, stellt man bei allen gewisse Abnützungen fest: Blasen, die das ganze Jahr nicht wirklich verheilen, Druckstellen und blaue Nägel. Jeder hat eine Geschichte zu seinen Füssen. Und was die Hände betrifft, brachte es ein Mitglied treffend auf den Punkt. «Jetzt sitzen wir hier alle versammelt, haben so viel geleistet und eigentlich sollten wir jetzt alle etwas in der Hand halten!» Gesagt, getan: An der Preisverleihung hielten alle ein Bier oder Most in der Hand, die verdiente Belohnung, denn der LSV hat tüchtig abgeräumt.
Resultate
Martina Zürcher wurde 1. in der Kategorie Frauen Hauptklasse mit einer Zeit von 1:15,20. Als geübte OL-Läuferin war der Lauf über Waldwege wohl ein Kinderspiel! In der Kategorie Frauen 2 standen gleich zwei auf dem Podest: Nicole Lohri wurde mit einer Zeit von 1:01,59 Zweite (einfach wahnsinnig schnell, beneidenswert!) und Miriam Widmer rannte mit einer Zeit von 1:12,16 auf den dritten Platz. (Wohl, weil keine Wechselzone vorhanden war.) Zwei weitere schnelle Frauen schafften es unter die ersten 10 Plätze; Yvonne Hutter wurde 8. und Christa Hediger landete auf dem 10. Platz. In der Kategorie Frauen 3 rannte Christine Altdorfer mit einer Zeit von 1:10,13 auf den ersten Platz und bildete damit als Mitglied des LSV Frauenfeld die Krone dieser Kategorie. Auch Heidi Scheuch konnte einen Preis entgegennehmen. Sie wurde 4. in der Kategorie Frauen 4. Die vielen Naturalpreise brauchten praktisch den ganzen Platz auf dem Tisch und wurden von den Mitgliedern des LSV aufs Genauste analysiert. Dazu später noch Etwas.
Bei den Männern ging vor der Platzierung noch eine hitzige Diskussion voraus: die drei schnellsten Männer erwischten leider eine falsche Abzweigung und konnten somit nicht in die Wertung aufgenommen werden. Der Sportgeist siegte und trotz der Enttäuschung nahmen die drei Schnellen an der Rangverkündigung lächelnd ein Gabenkorb entgegen. Der Kampf bei den Männern war hart, weil es so viele schnelle Läufer hat. Trotzdem schafften es einige LSV Mitglieder unter die ersten zehn. In der Kategorie Männer 1 rannte Marco Wick mit einer guten Zeit von 1:07,30 auf den achten Platz. In der Kategorie Männer 3 erreichte Christoph Lippuner mit einer Zeit von 1:08,23 den vierten Platz. (Es sei ihm einfach super gelaufen, was zumindest ein LSV Mitglied bestätigen kann. Nach zwei Kilometern wurde dieses nämlich von Christoph überholt und dieser ward nicht mehr gesehen, so schnell war er!) Andreas Portner erreichte in dieser Kategorie mit einer Zeit von 1:15,06 den 14. Rang. und Ayman Alakmeh mit 1:20,13 den 20. Rang.
LSV-Rangliste Panoramalauf Berg 11. August 2018
Fazit
Alles in allem ein erfolgreicher Lauf. Wiedersehens Freude, schönes Wetter, neue Laufschuhe, Teamgeist, Podestplätze und tolle Preise, was will man mehr! Apropos Preise: die Gabenkörbe waren nicht immer mit dem gleichen Inhalt ausgestattet – so wurde festgestellt, dass die jungen einen Sirup und Duschmittel enthielten, während die Körbchen der «Alten» Essig und ein Töpfchen Melasse enthielten. Zufall oder kühle Berechnung? Die Mischung war auf jeden Fall für mich, die Schreiberin, perfekt. Denn es gab ein Nachtessen für die Familie, einen Snack für die immer hungrigen Teenager, Schoggi für die Mama, ein Knuspermüesli für den Ehemann, der nach dem Triathlon am Morgen immer noch Carboloading betrieb und schlussendlich sogar noch ein frisches Rüebli für die Hasen.


































































